Gleichnis von der Witwe und dem ungerechten Richter
Wo ist Gott?

Jesus Gleichnis von der Witwe und dem ungerechten Richter

Jesus sprach: Es war ein Richter in einer Stadt, der Gott nicht fürchtete und vor keinem Menschen sich scheute. Es war aber eine Witwe in jener Stadt; und sie kam zu ihm und sprach: Schaffe mir Recht gegenüber meinem Widersacher! Und eine Zeit lang wollte er nicht; danach aber sprach er bei sich selbst: Wenn ich auch Gott nicht fürchte und vor keinem Menschen mich scheue, so will ich doch, weil diese Witwe mir Mühe macht, ihr Recht verschaffen, damit sie nicht am Ende komme und mir ins Gesicht fahre.

Der Herr aber sprach: Hört, was der ungerechte Richter sagt! Gott aber, sollte er das Recht seiner Auserwählten nicht ausführen, die Tag und Nacht zu ihm schreien, und sollte er es bei ihnen lange hinziehen? Ich sage euch, dass er ihr Recht ohne Verzug ausführen wird. Doch wird wohl der Sohn des Menschen, wenn er kommt, den Glauben finden auf der Erde?

(Die Bibel Lukas 18, 2-8)
 

Interpretation des Gleichnisses

Der ungerechte Richter ist ein Gegenbild von Gott. Die Witwe steht für alle gläubigen Menschen, die um den Beistand Gottes flehen, wenn die Lebensumstände schwierig sind.
Der ungerechte Richter zögert mit dem Beistand und spricht letztlich das Recht aus, um sich selbst zu schützen. Das eigentliche Unrecht und Anliegen der Witwe interessiert den ungerechten Richter nicht.
Gott ist anders, wenn Menschen an ihn glauben und auf Gott vertrauen wird er sich ihrer Anliegen in schwierigen Situationen unmittelbar annehmen.
Die Frage die Jesus stellt ist, ob die Menschen in der Zeit in der er wieder kommen wird auf unsere Erde, noch den Glauben an Gott haben werden. Diese Fragen muss sich jeder Mensch selbst stellen. Glauben Sie an die Allmacht Gottes oder vertrauen Sie auf ihre eigenen Stärken.
 

Gleichnisse Jesus

Arbeiter im Weinberg Kostbare Perle Treulose Weingärtner
Barmherziger Samariter Licht unter Scheffel Turmbau und Kriegführen
Bittender Freund Neuer Flicken auf altem Kleid Ungerechter Haushalter
Ehrenplätze bei Hochzeit Neuer Wein in alten Schläuchen Unkraut unter Weizen
Feigenbaum als Sommerbote Pharisäer und Zöllner Verlorener Groschen
Feigenbau ohne Frucht Reicher Bauer Verlorener Sohn
Fischernetz Reicher Mann und armer Lazarus Verlorenes Schaf
Gläubiger und zwei Schuldner Sauerteig Vierfaches Ackerland
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Haus auf Fels und Sand gebaut Schatz im Acker Wachsen der Saat
Herr und Knecht Senfkorn Weltgericht
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Kluge und törichte Jungfrauen Treuer Haushalter Zwei ungleiche Söhne
 
       
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