Gleichnis vom Weltgericht
Wo ist Gott?

Jesus Gleichnis vom Weltgericht

Wenn aber der Sohn des Menschen kommen wird in seiner Herrlichkeit und alle Engel mit ihm, dann wird er auf seinem Thron der Herrlichkeit sitzen; und vor ihm werden versammelt werden alle Nationen, und er wird sie voneinander scheiden, wie der Hirte die Schafe von den Böcken scheidet. Und er wird die Schafe zu seiner Rechten stellen, die Böcke aber zur Linken. 
Dann wird der König zu denen zu seiner Rechten sagen: Kommt her, Gesegnete meines Vaters, erbt das Reich, das euch bereitet ist von Grundlegung der Welt an! Denn mich hungerte, und ihr gabt mir zu essen; mich dürstete, und ihr gabt mir zu trinken; ich war Fremdling, und ihr nahmt mich auf; nackt, und ihr bekleidetet mich; ich war krank, und ihr besuchtet mich; ich war im Gefängnis, und ihr kamt zu mir. Dann werden die Gerechten ihm antworten und sagen: Herr, wann sahen wir dich hungrig und speisten dich? Oder durstig und gaben dir zu trinken? Wann aber sahen wir dich als Fremdling und nahmen dich auf? Oder nackt und bekleideten dich? Wann aber sahen wir dich krank oder im Gefängnis und kamen zu dir? Und der König wird antworten und zu ihnen sagen: Wahrlich, ich sage euch, was ihr einem dieser meiner geringsten Brüder getan habt, habt ihr mir getan.
Dann wird er auch zu denen zur Linken sagen: Geht von mir, Verfluchte, in das ewige Feuer, das bereitet ist dem Teufel und seinen Engeln! Denn mich hungerte, und ihr gabt mir nicht zu essen; mich dürstete, und ihr gabt mir nicht zu trinken; ich war Fremdling, und ihr nahmt mich nicht auf; nackt, und ihr bekleidetet mich nicht; krank und im Gefängnis, und ihr besuchtet mich nicht. Dann werden auch sie antworten und sagen: Herr, wann sahen wir dich hungrig oder durstig oder als Fremdling oder nackt oder krank oder im Gefängnis und haben dir nicht gedient? Dann wird er ihnen antworten und sagen: Wahrlich, ich sage euch, was ihr einem dieser Geringsten nicht getan habt, habt ihr auch mir nicht getan. Und diese werden hingehen zur ewigen Strafe, die Gerechten aber in das ewige Leben.
(Die Bibel Matthäus 25, 31-36)
 

Interpretation des Gleichnisses

In diesem Gleichnis ist der Sohn des Menschen sowie der König auf dem Thron ein Bild von Jesus Christus. Die Schafe sind ein Hinweis auf alle durch den Glauben an Jesus Christus erlösten Menschen, wohingegen die Böcke für alle ungläubigen nicht erlösten Menschen stehen.
Mit diesem Gleichnis macht Jesus deutlich, dass alle Menschen nach ihrem irdischen Leben durch ihn selbst beurteilt werden. Jesus Christus wird die Menschen wie die Schafe von den Böcken trennen. Die einen Menschen werden in das Reich, also in den Himmel kommen, während die anderen in das ewige Feuer gehen werden.
Beide Seiten werden in diesem Gleichnis zunächst an den Taten am Menschensohn gemessen, was ein Bild ist für die Taten die Menschen während ihres Leben im Guten wie im Bösen getan haben.
Zuerst wird von den Gerechten gesprochen, die überrascht zu sein scheinen, dass ihnen überhaupt gute Taten angerechnet werden. Sie fragen: wo und wann haben wir etwas für den Menschensohn getan. Scheinbar hatten sie nicht so viel Gutes sondern eher böses in ihrem Leben getan. Der Schlüssel zum Verständnis liegt in dem Wort „Gerecht“. Die Menschen welche in das Reich eingehen, gehen dort nicht ein weil sie gute Taten vollbracht haben, sondern weil sie gerecht gesprochen worden sind durch den Glauben an die Sündenvergebung durch Jesus Christus.
"da wir wissen, dass der Mensch nicht aus Gesetzeswerken gerechtfertigt wird, sondern nur durch den Glauben an Jesus Christus." (Die Bibel Galater 2, 16)
Es wird deutlich, dass ein Mensch der vielleicht nur eine gute Tat in seinem Leben getan hat und ansonsten viel böses getan hat, trotzdem durch den Glauben an Jesus Christus in den Himmel eingehen wird. Und diese eine gute Tat wird ihm dann noch positiv angerechnet werden.
"Dem aber, der Werke tut, wird der Lohn nicht angerechnet nach Gnade, sondern nach Schuldigkeit. Dem dagegen, der nicht Werke tut, sondern an den glaubt, der den Gottlosen rechtfertigt, wird sein Glaube zur Gerechtigkeit gerechnet." (Die Bibel Römer 4,4)
Die Menschen, die nicht in den Himmel eingehen werden, sondern in die ewige Strafe, werden entsprechend ihrer schlechten und bösen Taten gerichtet bzw. an den guten Taten die sie nicht getan haben.
Dieses Gleichnis vom Weltgericht macht deutlich, dass nur ein Weg in den Himmel führt. Dieser Weg besteht für einen Menschen darin zu erkennen und einzusehen, dass er vor Gott ein sündiger und unfähiger Mensch ist. Er muss Jesus Christus alle seinen Sünden bekennen und um Vergebung bitten. Jesus Christus wird ihm die Sünden vergeben und ihn gerecht sprechen, was ein Platz auf der Seite der Schafe in dem Gleichnis bedeutet, beziehungsweise einen Eintrag ins Buch des Lebens, wie aus der folgenden Bibelstelle zu entnehmen ist.
„Und ich sah einen großen weißen Thron und den, der darauf saß, vor dessen Angesicht die Erde entfloh und der Himmel, und keine Stätte wurde für sie gefunden. Und ich sah die Toten, die Großen und die Kleinen, vor dem Thron stehen, und Bücher wurden geöffnet; und ein anderes Buch wurde geöffnet, welches das des Lebens ist. Und die Toten wurden gerichtet nach dem, was in den Büchern geschrieben war, nach ihren Werken. Und das Meer gab die Toten, die in ihm waren, und der Tod und der Hades gaben die Toten, die in ihnen waren, und sie wurden gerichtet, ein jeder nach seinen Werken. Und der Tod und der Hades wurden in den Feuersee geworfen. Dies ist der zweite Tod, der Feuersee. Und wenn jemand nicht geschrieben gefunden wurde in dem Buch des Lebens, so wurde er in den Feuersee geworfen.“ (Die Bibel Offenbarung 20, 11-15)
Haben Sie sich schon einmal gefragt auf welcher Seite im Buch des Lebens ihr Name geschrieben steht? Oder ist ihr Name nicht im Buch des Lebens zu finden?
 

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