Gleichnis von den anvertrauten Talenten
Wo ist Gott?

Jesus Gleichnis von den anvertrauten Talenten

Denn es ist wie mit einem Menschen, der außer Landes ging: Er rief seine Knechte und vertraute ihnen sein Vermögen an; dem einen gab er fünf Zentner Silber, dem andern zwei, dem dritten einen, jedem nach seiner Tüchtigkeit, und zog fort. Sogleich ging der hin, der fünf Zentner empfangen hatte, und handelte mit ihnen und gewann weitere fünf dazu. Ebenso gewann der, der zwei Zentner empfangen hatte, zwei weitere dazu. Der aber einen empfangen hatte, ging hin, grub ein Loch in die Erde und verbarg das Geld seines Herrn. Nach langer Zeit kam der Herr dieser Knechte und forderte Rechenschaft von ihnen. Da trat herzu, der fünf Zentner empfangen hatte, und legte weitere fünf Zentner dazu und sprach: Herr, du hast mir fünf Zentner anvertraut; siehe da, ich habe damit weitere fünf Zentner gewonnen. Da sprach sein Herr zu ihm: Recht so, du tüchtiger und treuer Knecht, du bist über wenigem treu gewesen, ich will dich über viel setzen; geh hinein zu deines Herrn Freude! Da trat auch herzu, der zwei Zentner empfangen hatte, und sprach: Herr, du hast mir zwei Zentner anvertraut; siehe da, ich habe damit zwei weitere gewonnen. Sein Herr sprach zu ihm: Recht so, du tüchtiger und treuer Knecht, du bist über wenigem treu gewesen, ich will dich über viel setzen; geh hinein zu deines Herrn Freude! Da trat auch herzu, der einen Zentner empfangen hatte, und sprach: Herr, ich wusste, dass du ein harter Mann bist: Du erntest, wo du nicht gesät hast, und sammelst ein, wo du nicht ausgestreut hast; und ich fürchtete mich, ging hin und verbarg deinen Zentner in der Erde. Siehe, da hast du das Deine. Sein Herr aber antwortete und sprach zu ihm: Du böser und fauler Knecht! Wusstest du, dass ich ernte, wo ich nicht gesät habe, und einsammle, wo ich nicht ausgestreut habe? Dann hättest du mein Geld zu den Wechslern bringen sollen, und wenn ich gekommen wäre, hätte ich das Meine wiederbekommen mit Zinsen. Darum nehmt ihm den Zentner ab und gebt ihn dem, der zehn Zentner hat. Denn wer da hat, dem wird gegeben werden, und er wird die Fülle haben; wer aber nicht hat, dem wird auch, was er hat, genommen werden. Und den unnützen Knecht werft in die Finsternis hinaus; da wird sein Heulen und Zähneklappern.

(Die Bibel Matthäus 25, 14-30)
 

Interpretation des Gleichnisses

In diesem Gleichnis ist der Knecht der außer Landes ging ein Bild von Jesus Christus. Das außer Landes gehen steht für die Abwesenheit Jesus Christus von der Erde bis zu seinem Wiederkommen.
Die Knechte stehen sinnbildlich für verschiedene Menschengruppen. Das Silber steht für das Evangelium Jesus Christus, dass den Menschen während ihres Lebens verkündigt wird.
Das Evangelium Jesus Christus beinhaltet die Errettung von Menschen durch den Glauben an Jesus Christus. Errettete Menschen sollen entsprechend ihrer Talente und Fähigkeiten Gott in dieser Welt dienen und Frucht für ihn bringen.
Die beiden ersten Knechte stehen für Menschen, die das Evangelium Jesus Christus annehmen. Durch das Eingestehen und Bekennen ihrer Sünden vor Jesus Christus erfahren Sie Vergebung ihrer Sünden. Entsprechend ihrer von Gott gegebenen Fähigkeiten dienen sie Gott und bringen Frucht für Gott, was in dem Vermehren der Silberstücke zu sehen ist. Beide Menschen werden entsprechend ihrer Leistungen im Dienen von Gott belohnt werden.
Der Knecht welcher die Silberstücke vergraben hat, ist ein Bild für Menschen, die das Evangelium Jesus Christus nicht annehmen, da sie Jesus Christus nicht als ihren Erlöser kennen. Solche Menschen leben ihr Eigenes Leben ohne Gott. Sie haben kein Interesse daran mit ihren Fähigkeiten für Gott etwas zu tun. Selbst wenn sie etwas für Gott tun wollten, würde das für Gott keine zählbare Frucht bringen, da sie nicht durch den Glauben an Jesus Christus vor Gott gerechtfertigt sind. Als Dank für Ihren Unglauben wird Gott diese Menschen für immer und ewig in die äußerste Finsternis verbannen, was letztlich die Hölle bedeutet.
Mit dem Beispiel von den Zinsen auf der Bank wird eins deutlich. Gott wird den verlorenen Menschen nicht vorhalten, dass sie nichts mit ihren Fähigkeiten für Gott getan haben. Sondern Gott wird ihnen vorwerfen, dass sie nicht an seinen Sohn Jesus Christus geglaubt haben. Sie hätten lediglich an seinen Sohn Jesus Christus glauben müssen und ihn um Vergebung ihrer Sünden bitten sollen, um Vergebund der Sünden zu erfahren. Das hätte genügt um in den Himmel zu kommen, auch wenn sie danach nichts mit ihren Fähigkeiten für Gott in dieser Welt getan hätten.
"da wir wissen, dass der Mensch nicht aus Gesetzeswerken gerechtfertigt wird, sondern nur durch den Glauben an Jesus Christus." (Die Bibel Galater 2, 16)
"Dem aber, der Werke tut, wird der Lohn nicht angerechnet nach Gnade, sondern nach Schuldigkeit. Dem dagegen, der nicht Werke tut, sondern an den glaubt, der den Gottlosen rechtfertigt, wird sein Glaube zur Gerechtigkeit gerechnet." (Die Bibel Römer 4,4)
 

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