Gleichnis vom Schalksknecht
Wo ist Gott?

Jesus Gleichnis vom Schalksknecht

Deswegen ist es mit dem Reich der Himmel wie mit einem König, der mit seinen Knechten abrechnen wollte. Als er aber anfing abzurechnen, wurde einer zu ihm gebracht, der zehntausend Talente schuldete. Da er aber nicht zahlen konnte, befahl der Herr, ihn und seine Frau und die Kinder und alles, was er hatte, zu verkaufen und damit zu bezahlen. Der Knecht nun fiel nieder, bat ihn kniefällig und sprach: Herr, habe Geduld mit mir, und ich will dir alles bezahlen. Der Herr jenes Knechtes aber wurde innerlich bewegt, gab ihn los und erließ ihm das Darlehen. Jener Knecht aber ging hinaus und fand einen seiner Mitknechte, der ihm hundert Denare schuldig war. Und er ergriff und würgte ihn und sprach: Bezahle, wenn du etwas schuldig bist! Sein Mitknecht nun fiel nieder und bat ihn und sprach: Habe Geduld mit mir, und ich will dir bezahlen. Er aber wollte nicht, sondern ging hin und warf ihn ins Gefängnis, bis er die Schuld bezahlt habe. Als aber seine Mitknechte sahen, was geschehen war, wurden sie sehr betrübt und gingen und berichteten ihrem Herrn alles, was geschehen war. Da rief ihn sein Herr herbei und spricht zu ihm: Böser Knecht! Jene ganze Schuld habe ich dir erlassen, weil du mich batest. Solltest nicht auch du dich deines Mitknechtes erbarmt haben, wie auch ich mich deiner erbarmt habe? Und sein Herr wurde zornig und überlieferte ihn den Folterknechten, bis er alles bezahlt habe, was er ihm schuldig war.
(Die Bibel Matthäus 18, 23-34)
 

Interpretation des Gleichnisses

In diesem Gleichnis ist der König ein Hinweis auf Gott. Der Knecht der dem König zehntausend Talente schuldet und diese erlassen bekommt, ist ein Bild von einem Christen.
Alle Menschen sind vor Gott schuldig geworden, da sie alle samt Sünder sind. Menschen können mit ihren eigenen Mitteln diese Schulden nicht zurück zahlen oder neutralisieren. Deswegen hat Gott aus Liebe zu den Menschen eine Möglichkeit geschaffen, ihnen ihre Sündenschuld zu erlassen. Für verlorene Sünder gab Gott seinen Sohn Jesus Christus in den Tod, um ihn dort für die Sünden vieler Menschen zu richten. Durch den einfachen Glauben an Jesus Christus und durch das Eingestehen und Bekennen der Sünden die ein Mensch begangen hat, werden die Schulden erlassen. Die Sünden eines Menschen werden somit von Gott vergeben und neutralisiert.
Im zweiten Teil des Gleichnisses kommt ein weiterer Schuldner in Spiel. Dieser ist ein Bild von einem Mitmenschen eines Christen der ihm etwas Geringes schuldet. Im Gegensatz zu seinem König erlässt der Knecht seinem Schuldner seine Schulden nicht. Er fordert alles ein was er ihm schuldig ist und wirft ihn sogar noch ins Gefängnis, bis alles beglichen ist.
Gott fordert von uns Menschen, dass wir uns als Christen genauso verhalten sollen wie er selbst. Gott hat unsere Sünden vergeben. Ebenso sollen wir mit unseren Mitmenschen umgehen, die uns etwas schuldig sind. Ein Christ soll einem Menschen ebenso vergeben, wenn er gegen ihn gesündigt hat.
Gott schaut genau hin wie sich Christen anderen Mitmenschen gegenüber verhalten. Er sieht genau ob Christen gnädige und liebende Menschen sind oder auch nicht. Ein ungnädiges Verhalten gegenüber Mitmenschen wird Konsequenzen haben. Die Schulden die einem erlassen worden sind, werden von Gott wieder eingefordert werden.
 

Gleichnisse Jesus

Arbeiter im Weinberg Kostbare Perle Treulose Weingärtner
Barmherziger Samariter Licht unter Scheffel Turmbau und Kriegführen
Bittender Freund Neuer Flicken auf altem Kleid Ungerechter Haushalter
Ehrenplätze bei Hochzeit Neuer Wein in alten Schläuchen Unkraut unter Weizen
Feigenbaum als Sommerbote Pharisäer und Zöllner Verlorener Groschen
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Fischernetz Reicher Mann und armer Lazarus Verlorenes Schaf
Gläubiger und zwei Schuldner Sauerteig Vierfaches Ackerland
Großes Abendmahl Schalksknecht Wachsame Knechte
Haus auf Fels und Sand gebaut Schatz im Acker Wachsen der Saat
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Kluge und törichte Jungfrauen Treuer Haushalter Zwei ungleiche Söhne
 
       
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