Gleichnis vom Licht und Scheffel
Wo ist Gott?

Jesus Gleichnis vom Licht unter Scheffel

Ihr seid das Licht der Welt; eine Stadt, die oben auf einem Berg liegt, kann nicht verborgen sein. Man zündet auch nicht eine Lampe an und setzt sie unter den Scheffel, sondern auf das Lampengestell, und sie leuchtet allen, die im Hause sind.
(Die Bibel Matthäus 5, 14-15) Quelle: Elberfelder Bibel 2008
 
Und Jesus sprach zu ihnen: Kommt etwa die Lampe, damit sie unter den Scheffel oder unter das Bett gestellt wird? Nicht damit sie auf das Lampengestell gestellt wird? Denn es ist nichts Verborgenes, das nicht offenbar gemacht werden soll, auch ist nichts Geheimes, das nicht ans Licht kommen soll.
(Die Bibel Markus 4, 21-22) Quelle: Elberfelder Bibel 2008
 
Niemand aber, der eine Lampe angezündet hat, bedeckt sie mit einem Gefäß oder stellt sie unter ein Bett, sondern er stellt sie auf ein Lampengestell, damit die Hereinkommenden das Licht sehen. Denn es ist nichts verborgen, was nicht offenbar werden wird, auch ist nichts geheim, was nicht bekannt wird und ans Licht kommt. Seht nun zu, wie ihr hört! Denn wer hat, dem wird gegeben werden, und wer nicht hat, von dem wird selbst, was er zu haben meint, genommen werden.
(Die Bibel Lukas 8, 16-18) Quelle: Elberfelder Bibel 2008
 

Interpretation des Gleichnisses

Diejenigen die in diesem Gleichnis angesprochen werden, sind solche Menschen die in Jesus Christus ihren Erlöser sehen und ihr Leben führen im Vertrauen auf Gott und Jesus Christus. Das Licht und die Lampe stehen für Wahrheit und Gerechtigkeit sowie die Liebe Gottes zu den Menschen. Das Geheime steht für die bösen Machenschaften von Menschen, die früher oder später im Lichte Gottes aufgedeckt werden.
Das Licht der Lampe oder generell das Licht welches scheint, setzt in diesem Gleichnis voraus, dass es rund herum dunkel ist. Da wo kein Licht scheint herrscht die Finsternis, was sinnbildlich für eine in Sünde gefallene und von Satan beherrschte Welt steht. Diese Welt ist voller Ungerechtigkeit und Unwahrheit. In dieser Welt belügen sich die Menschen, sie stehlen, setzen sich über andere Menschen hinweg, töten, brechen Ehen, sind neidisch, werden zornig, reden schlecht über Mitmenschen, bereichern sich auf Kosten anderer Menschen und machen vieles mehr.
Jesus hat mit seinem vorbildlichen Leben auf unserer Erde und mit seinem Tod am Kreuz ein Licht in unsere Welt gebracht, dass in unserer dunklen Welt scheint. Jeder erlöste Gläubige kann Teil dieses Lichts werden, durch die Leitung des Heiligen Geistes. Denn ohne die Beziehung und das Vertrauen zu Gott und das permanente neu ausrichten und die Leitung des Heiligen Geistes können gläubige Christen auch nicht permanent leuchten in einer dunklen Welt. Denn der gläubige Christ ist nach wie vor Mensch, in dem die Dunkelheit nach wie vor vorhanden ist.
Jesus macht mit diesem Gleichnis deutlich, dass er sich von gläubigen Christen wünscht, ungläubigen Menschen ein Licht zu sein in einer dunklen Welt. Christen sollen die Menschen lieben, sich ihrer Annehmen, von Gott und Jesus zeugen, Gerechtigkeit und Wahrheit leben, im Grunde alles Gute so tun wie Jesus Christus es uns Menschen vorgelebt hat. Dieses positive Licht soll den Menschen die in der Dunkelheit leben den Weg zeigen hin zu Jesus Christus. Jesus Christus will alle Menschen aus dieser Dunkelheit retten und ihnen das wahre Licht für ihr Leben geben.
 

Gleichnisse Jesus

Arbeiter im Weinberg Kostbare Perle Treulose Weingärtner
Barmherziger Samariter Licht unter Scheffel Turmbau und Kriegführen
Bittender Freund Neuer Flicken auf altem Kleid Ungerechter Haushalter
Ehrenplätze bei Hochzeit Neuer Wein in alten Schläuchen Unkraut unter Weizen
Feigenbaum als Sommerbote Pharisäer und Zöllner Verlorener Groschen
Feigenbau ohne Frucht Reicher Bauer Verlorener Sohn
Fischernetz Reicher Mann und armer Lazarus Verlorenes Schaf
Gläubiger und zwei Schuldner Sauerteig Vierfaches Ackerland
Großes Abendmahl Schalksknecht Wachsame Knechte
Haus auf Fels und Sand gebaut Schatz im Acker Wachsen der Saat
Herr und Knecht Senfkorn Weltgericht
Königliche Hochzeit Talente Witwe und ungerechter Richter
Kluge und törichte Jungfrauen Treuer Haushalter Zwei ungleiche Söhne
 
       
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