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Aufleben des Islams

zum Anfang

Stoßt in das Horn auf Zion, erhebt Kriegsgeschrei auf meinem heiligen Berge!
Zittern sollen alle Bewohner des Landes; denn es kommt der Tag des Herrn, ja, nahe ist er, der Tag der Finsternis und des Dunkel, der Tag der Wolken und Wetter. Wie das Morgenrot sich über die Berge breitet, kommt ein Volk groß und stark, wie es vor ihm keines gegeben hat und nach ihm keines geben wird.“

-Joёl 2:1-2

In unserer heutigen Zeit gibt es – so glaube ich – eine Reihe von Themen, mit denen Gott versucht, dem Westen etwas zu verdeutlichen, insbesondere der Kirche. Leider gibt es selbst unter denjenigen, die die himmlischen Posaunen zu vernehmen scheinen, nur eine Hand voll, die ihre Bedeutung heraus hören. Die Zeichen sind fast tagtäglich plakativ in den Medien präsent, und dennoch scheinen wenige zu verstehen, in welche Richtung sie zeigen. Möge dieses Buch dazu beitragen, die Augen gegenüber den Zeiten, die in rasender Geschwindigkeit auf uns zusteuern, zu öffnen. Darüber hinaus bete ich dafür, dass dieses Werk das Verständnis derjenigen Menschen erweitern möge, deren Geist bereits wachsam beobachtet und erkennt.

NOCH MEHR ENDZEIT- „GEDÖNS“?

Bevor wir beginnen, ist es notwendig herauszufinden, welche Haltung Sie gegenüber dem Studium der Eschatolgie, d.h. dem Glauben an die Endzeit, sowie denjenigen Themen haben, die in der Endzeit eine Rolle spielen. Falls Sie eher zynisch darüber denken, möchte ich Sie um etwas bitten: Lesen Sie zunächst den Anhang. Dort erkläre ich, warum ich Eschatologie für einen notwendigen Aspekt des normativen christlichen Lebens halte. Falls Sie nicht sicher sind, ob Sie die Einbeziehung der biblischen Eschatologie für notwendig halten oder nicht, lesen Sie ebenfalls den Anhang zuerst und kommen Sie danach wieder hierher. Wenn das Interesse an Eschatologie bei Ihnen bereits vorhanden ist, lesen Sie einfach von hier aus weiter.

GEGENWÄRTIGE UNWISSENHEIT

Dieses Buch dient in erster Linie der Auseinandersetzung mit der islamischen Eschatologie (Endzeitglaube) und den spezifischen islamischen Doktrinen und Praktiken, die – erstaunlicherweise – mit den biblischen Beschreibungen und Prophezeiungen übereinstimmen. Das hat zur Folge, dass ich herausgefordert bin, die Mehrheit meiner Leser über viele Themen zu unterrichten, über die die meisten Menschen wenig wissen. Sicher haben viele vage Vorstellungen bezüglich dessen, was die Bibel über die „Letzten Tage“ aussagt, welche schwierige Zeiten auf Erden, Plagen, ökologische Desaster sowie die einstige Wiederkehr Jesu umfassen. Jedoch sind sich selbst die meisten Christen, welche die Bibel regelmäßig lesen, nicht sicher, auf was genau sich ihr Glaube hinsichtlich der Letzten Tage bezieht. Und wenn Unwissenheit in Bezug auf biblische Eschatologie vorhanden ist, wie viel größer ist diese dann bezüglich dessen, was der Islam über die letzten Tage sagt?
Einige Christen sind sich der Erwartung hinsichtlich der Wiederkehr Jesu im Islam bewusst. Dies ruft Begeisterung hervor, sieht man doch darin eine Gelegenheit des Brückenbaus im Dialog zwischen Christen und Muslimen.

Sicherlich kann die Wiederkehr Jesu ein guter Anfang für einen interreligiösen Dialog sein. Leider jedoch kennen sich Christen in der Regel, über diesen einen Punkt hinaus, wenig mit der

islamischen Perspektive der Endzeit oder Jesu Wiederkehr aus, und noch weniger mit der wahren Natur des islamischen Jesus.
Es gibt sicher einige unter Muslimen lebende und lehrende Christen, die über diese Thematik etwas Bescheid wissen, allerdings ist dies auf breiter Ebene in den Kirchen bisher nicht vermittelt worden. Es ist an der Zeit, diese brisanten Informationen in die nicht muslimische Welt hinein zu tragen.
Dieses Buch stellt die erste umfassende Studie islamischer Eschatologie im Verhältnis zur biblischen Eschatologie dar. Aber darüber hinaus ist es auch ein Weckruf. Es ist ein Ruf für viele, den Grad zu erkennen, an dem die Zukunft der christlichen Kirche und der gesamten Welt mit der Zukunft des Islam mit einander verbunden sind.
Durch diese Betrachtung, die einen einführenden Überblick über die biblische und islamische Eschatologie ermöglicht, entsteht ein viel klareres Bild dieser Zukunft. Die Überlappung des Glaubens in beiden Systemen und die Bekräftigung christlicher Eschatologie durch die islamische sind erstaunlich und geradezu unheimlich. Ich glaube, diese Auseinandersetzung wird den Lesern helfen, bedeutende Einblicke in die Natur der letzten Tage zu bekommen und dass sie beginnen, ein Verständnis und einen Blick für die Richtung zu entwickeln, in die sich die Welt mit zunehmender Geschwindigkeit bewegt. Dies wiederum führt uns zum offensichtlichsten Grund, warum wir unsere Aufmerksamkeit auf den Islam richten sollten, nämlich sein dramatisches und rapides Wachstum sowie sein gegenwärtiges Wiederaufleben.

WIEDERAUFLEBEN DES ISLAM

Der wichtigste Grund sich mit dem Islam zu befassen und ihn zu verstehen, insbesondere die islamische Lehre von der Endzeit (Eschatologie), ist ganz einfach der, dass der Islam die Zukunft ist. Ja, Sie haben ganz richtig gelesen: Islam ist die Zukunft. Wenn gegenwärtige Trends sich nicht dramatisch ändern, wird der Islam das Christentum in Kürze um den Titel der meistverbreiteten Religion auf Erden gebracht haben.
Den meisten Statistiken zufolge wird dies in weniger als zwanzig Jahren der Fall sein. Eine Mehrzahl derjenigen, die dieses Buch lesen, wird dies wahrscheinlich noch erleben. Der Islam ist die am schnellsten wachsende Religion der Welt mit einer Wachstumsrate, die viermal so hoch ist wie die des Christentums1. Zurzeit machen diejenigen, die den Islam praktizieren, etwa ein Fünftel der gesamten Weltbevölkerung aus.
Ein englischer Bibelgelehrter älteren Semesters sagte kürzlich, nachdem er die Statistiken gesehen hatte, dass, „falls gegenwärtige Trends weiter anhielten, die Hälfte der Geburten weltweit bis zum Jahre 2055 auf muslimische Familien zurückgehen werden.“2 Etwas Dramatisches und Revolutionäres spielt sich also hier vor unseren Augen ab. Die meisten Christen des Westens sind sich dieser Tatsache nicht bewusst. Sinn und Zweck dieses Kapitels ist, Sie über das rapide Wachstum des Islam zu informieren. Das Bild, das ich nun zeichnen werde, mag einige Menschen überraschen. Für einige wird es verwirrend sein, wieder andere werden es gar verneinen, aber es ist die Wahrheit, und sie muss gesagt werden. Allein Wachstum und Ausbreitung des Islam sind kraftvolle Weckrufe an alle Christen.
Islam ist die schnellst wachsende Religion – nicht nur in der [islamischen] Welt, sondern auch in Europa, in den USA und Kanada3. Die Wachstumsrate des Islam beträgt allein in den USA etwa 4% pro Jahr, allerdings besteht Grund zu der Annahme, dass die jährliche Wachstumsrate in den letzten Jahren auf 8% gestiegen ist. Jedes Jahr konvertieren Zehntausende Amerikaner zum Islam. Vor dem Jahr 2001 sprachen die meisten Berichte von 25.000 amerikanischen Konvertiten pro Jahr4. Das mag zunächst moderat klingen, jedoch hat sich diese Anzahl nach den Worten so manch eines muslimisch-amerikanischen Klerikers seit dem 11. September bereits vervierfacht5. Ganz richtig: Seit dem 11. September ist die Anzahl der zum Islam Konvertierten in die Höhe geschossen.

Bereits einen Monat nach dem World-Trade-Center-Attentat begannen die Berichte von Moscheen aus ganz Amerika herein zu fließen. Ala Bayumi, Direktor für arabische Angelegenheiten, sagte

auf dem Treffen der CAIR (Council for American Islamic Relations)* gegenüber dem Londoner Blatt Al-Hayat am 11. November 2001 Folgendes:

„Nichtmuslimische Amerikaner fangen an, den Islam kennen zu lernen. Dafür gibt es einige Zeichen...in den Bibliotheken sind die Bücher über den Islam vergriffen, englische Übersetzungen des Korans führen die amerikanische Bestsellerliste an. Die Amerikaner zeigen seit dem 11. September zunehmende Bereitschaft, zum Islam zu konvertieren. Tausende Nichtmuslime sind der Einladung, eine Moschee zu besuchen, gefolgt, was Wellen gleichkommt, die eine nach der anderen vom Meer herkommend auf die Küste schlagen.“ 6

Nach der Stellungnahme bezüglich der dramatischen Schritte, die dem Islam als Ergebnis des Attentats vom 11. September gelungen waren, fuhr Bayumi fort:

„Bekehren im Namen Allahs ist nicht unterminiert worden und ist auch nicht - wie wir in ersten Tagen nach dem 11. September dachten - um 50 Jahre zurückgeworfen worden. Ganz im Gegenteil, die vergangenen elf Tage sind wie elf Jahre in der Geschichte des Bekehren im Namen Allahs.“ 7

Am 7. Januar 2002, vier Monate nach dem 11. September, schrieb die britische Zeitung Times of London:

Seit dem 11. September gibt es überzeugende, anekdotische Anhaltspunkte eines Anstiegs von Konvertierungen zum Islam nicht nur in Großbritannien, sondern in ganz Europa und Amerika. Ein islamisches Zentrum in den Niederlanden spricht von einer zehnfachen Zunahme, während das New Muslims Project in Leicester (England), geleitet von einer früheren irisch-römisch-katholischen Hausfrau, von einem „ständigen Zustrom“ Neukonvertierter berichtet.8

Kürzlich fragte ich einen muslimischen Bekannten, wie viele Amerikaner er erlebt habe, die im vergangen Jahr zum Islam konvertiert seien. Er erklärte, dass er persönlich einhundert Konvertierungszeremonien allein in dem besagten Jahr beigewohnt habe. Duzende von mir auf ähnliche Art befragte amerikanische Muslime antworten auf die Frage, ob sie einen dramatischen Anstieg an Konvertierungen seit dem 11. September festgestellt hätten, stets mit Ja. Aktuelle und offizielle Daten sind schwierig zu beziehen und demnach schwierig zu analysieren, was verschiedene Gründe hat.

Erstens gibt es seit dem 11. September wenige umfassende Studien. Die meisten Studien wurden vor dem 11. September durchgeführt. Zweitens sind seit dem Attentat viele amerikanische Muslime eher zurückhaltend mit der Bereitstellung von Informationen an Personen, die zu ihren Moscheen kommen, um Umfragen durchzuführen. In muslimischen Gemeinden herrscht der weit verbreitete Verdacht, dass Informationen gesammelt werden, um sie anschließend an das United States Department of Homeland Security (DHS) oder das FBI weiterzuleiten. Auch möchten viele Konvertiten weitgehend anonym bleiben. Obwohl meine Erfahrungen persönlicher und anekdotischer Natur sind, kann ich sagen, dass ich mit vielen amerikanischen Konvertiten gesprochen habe, die diese Entscheidung seit dem 11. September getroffen haben.

Es gibt aber noch einen weiteren, traurigen Aspekt in Bezug auf diese Zahlen: Über 80% dieser zum Islam konvertierten Amerikaner wurden in christlichen Kirchen groß 9. Sollte die höhere Anzahl der Konversionen korrekt sein, so bedeutet dies, dass pro Jahr mehr als 6.000 in christlichen Haushalten groß gewordene Amerikaner zum Islam konvertieren. Einer meiner Bekannten, obwohl Sohn eines Pastors und aus einer tiefreligiösen und traditionellen christlichen Familie stammend, konvertierte am College zum Islam.

Ich habe unzählige Aussagen von Bischöfen, Priestern, Missionaren und Studenten der Geisteswissenschaften (von christlichen Laien ganz abgesehen) gelesen, die zum Islam konvertiert sind, darunter solche, die sich selbst als „vom Geist erfüllte“ Christen bezeichneten.

Falls Sie Christ sind, mögen Sie bezweifeln, dass das der Fall sein kann. Wenn es tatsächlich so ist, warum weiß man nicht mehr um diese Statistiken? Vielleicht fragen Sie sich auch, warum Ihnen persönlich keine zum Islam konvertierte Person bekannt ist? Auf diese Fragen gibt es einfache Antworten. Einer der Hauptgründe für das weitgehend unbemerkte Vonstattengehen dieses Trends ist, dass sich die meisten amerikanischen Muslime in den größeren Metropolen ansammeln. Das Gebiet der Metropole Chicago (Greater Chicago metropolitan area) beheimatet rund 350.000 Muslime, in Greater New York City sind es etwa rund doppelt so viele10. Ein weiterer Grund, weshalb diese Statistik nicht weiter in weiß-amerikanischen Kirchengemeinden diskutiert wird, ist die Tatsache, dass etwa 85% der Konvertiten Afroamerikaner sind. Das weiß-christliche Amerika ist von diesem Phänomen bisher weit weniger betroffen als das schwarz-christliche. Islam fegt geradezu durch die urbanen Zentren des Landes, was den beklagenswerten Zustand und die Uneinigkeit der amerikanischen Kirche zu beklagen lässt, und was durchaus bedeuten kann, dass im Jahre 2020 die meisten Stadtzentren größtenteils muslimisch sein werden11. Während die Anzahl der Konvertierungen steigt, ändert sich auch das Gesicht der Konvertiten. Kurz nach dem 11. September strahlte National Public Radio [der national-öffentliche Radiosender in den USA;. Übersetzerin] eine Sendung über den Islam und diejenigen, die nach 9/11konvertierten, aus:

Eines der wichtigsten Themen (in einer NPR Sendung) war ein Interview mit einer Reihe junger Frauen an amerikanischen Universitäten, die jüngst über die 'Islamic Society of Boston' (Islamische Gesellschaft Boston) zum Islam konvertiert sind. Sie haben hohe Abschlüsse, die sie an der Universität Boston erworben haben, wie beispielsweise Harvard, und sprachen von der Macht (Kraft) und Größe des Islam, vom erhöhten Status der Frauen im Islam und warum sie zum Islam konvertiert sind. Mehrmals wurde das Programm in allen Staaten Amerikas gesendet...12

In einem Artikel der New York Times vom 22. Oktober 2001 erfahren wir etwas über die Geschichte eines gewissen Jim Hacking:

Vor neun Jahren befand sich Jim Hacking in einem jesuitischen Priesterseminar. Heute ist er ein Anwalt für Seerecht in St. Louis, der während des letzten Monats viel Zeit in interreligiösen Zusammenkünften verbracht hat, um das Wesen des Islam erklären zu können. Er legte die Shahadah (islamische Zeremonie zum Glaubensbekenntnis) am 6. Juni 1998 ab. „Das, woran ich mich schon immer geklammert habe, ist, dass es nur einen Gott gibt, er hat keinen anderen Gott neben sich und braucht auch keinen Sohn, der für ihn die Arbeit tut.“13

Hier eine typische Geschichte einer konvertierten Christin:

Als Kind ging Jennifer Harrell zur Kirche und Sonntagsschule. In der Oberstufe war sie im Drillteam und ging mit einem Footballspieler aus. Nachdem sie das College beendet hatte, wurde sie Jugendbetreuerin einer Methodisten-Gemeinde. Im Alter von 23 wurde sie alleinerziehende Mutter und mit 26 eine Muslima. „Ich wuchs in Plano auf und tat alles, was ich dachte tun zu müssen,“ sagt die heute Neunundzwanzigjährige aus Dallas. „Ich nahm am Gottesdienst teil, ging auf Partys. Ich machte mir keine Gedanken über Himmel und Hölle. Ich nahm alles als selbstverständlich hin.“ Eines Tages nahm sie einen Job als Verkäuferin an und lernte dort muslimische Mitarbeiter kennen. Einem von ihnen machte es Spaß, religiöse Diskussionen zu führen, was Frau Harrell zu bewegte, sich ihres christlichen Glaubens neu zu besinnen. Sie studierte die Bibel, aber auch den Islam, um ihren Glauben besser verteidigen zu können. Stattdessen war sie jedoch beeindruckt, dass Muslime fünf mal am Tag beteten, dass sie fasteten und Almosen zur Lebensart gehörten.

„Ich war nicht die Art von Christin, die jeden Morgen betete“, sagte sie. Sie erzählte, dass der muslimische Glaube an Jesus für sie mehr Sinn machte, da dieser hier als Prophet und nicht als Gottes Sohn verehrt wird. Als Christin habe ich nie verstanden, warum Jesus

für meine Sünden sterben musste,“ sagte Frau Harrell. „Ich meine, es sind doch meine Sünden.“ Bevor sie Muslima wurde, hatte sie einen Pfarrer aufgesucht. Sie hatte ihn gefragt, warum Christen Schweinefleisch essen, Frauen in der Kirche nicht ihr Haupt bedeckten und warum Christen mit einander ausgehen. „Ich wollte, dass er die Bibel verteidigt. Ich hatte ihm alles gesagt, was ich an der christlichen Interpretation für falsch hielt.“ Seine Antworten befriedigten sie nicht.14

Geschichten wie die von Jim Hacking und Jennifer Harrell gibt es zuhauf. Ich habe wahrscheinlich schon Hunderte solcher Geschichten gelesen.

NEUE MONOTHEISTISCHE OPTION

Wenn in der Vergangenheit Abendländer das Bedürfnis verspürten, an einen persönlichen Gott zu glauben und sich entschieden, diesen Glauben zu einem Leitaspekt ihres Lebens zu machen, so fanden sie den Ausdruck dieses Glaubens in der Regel in einer christlichen Kirche. Mit der Ausbreitung des Islam im Westen erkennen viele, dass das Christentum nicht die einzige monotheistische Option darstellt, und leider wählen viele den Islam anstelle des Christentums. David Pawson, ein prominenter englischer Bibelgelehrter und Autor, erinnert sich an ein Erlebnis seines Freundes:

Einer meiner Freunde, ebenfalls ein Christ, ist Berater an einer öffentlichen Schule. Er freute sich, als er von einem Jungen, dem er zuvor geholfen hatte, einen Sinn im Leben zu finden, erfuhr, dass es einen persönlichen Gott gäbe, an den er glauben könne. Wochen später war er überrascht aber auch bestürzt, von dem englischen Jungen zu hören, dass er Muslim geworden war. Er war einer von vielen Tausend, die solch eine Entscheidung getroffen hatten.15

Mit der Ausbreitung des Islam im Westen wiederholen sich derartige Geschichten häufig.

WARNUNG AN ENGLAND

In seinem Buch Islam's Challenge to Christians (Der Islam als Herausforderung für das Christentum*) klingen die Worte Pawsons sehr wohl wie eine ehrlich gemeinte, prophetische Warnung. Nicht nur für England, sondern für die gesamte Kirche des Westens. Pawson ist ein respektables und gestandenes Führungsmitglied der Kirche Englands und erinnert sich an ein Erlebnis, das er hatte, während er dem bekannten Islamexperten Patrick Sookhedo zuhörte, der gerade einen Vortrags hielt. Wenn ein weniger distinguiertes Führungsmitglied folgende Aussage gemacht hätte, wäre man sicher geneigt gewesen, sie nicht weiter zu beachten, aber stattdessen sollten wir über das, was David Pawson berichtet, sehr ernüchtert sein:

„Mitten in seiner (Sookhedos) Rede - unerwartet und hatte nichts mit dessen Inhalt zu tun - überkam mich plötzlich etwas, das ich als düstere Vorahnung beschreiben würde, dass der Islam dieses Land (England) übernehmen wird. Ich erinnere mich, wie ich fassungslos und sogar zitternd dasaß. Wir lauschten nicht nur einem interessanten Vortrag über eine Religion und eine Kultur und über etwas, das andere glauben und praktizieren. Wir hörten einen Vortrag über unsere eigene
Zukunft!“16

Im weiteren Verlaufe des Buches führt Pawson den Leser durch die seiner Ansicht nach korrekten christlichen Maßnahmen als Antwort auf seine Voraussagen.

Sein empfohlener Aktionsplan besteht hauptsächlich aus drei Komponenten: Realität, Beziehung und Aufrichtigkeit. Ich führe dies nicht weiter aus, da Pawson dies auf überzeugende Art und Weise bereits selbst getan hat. Natürlich sind Pawsons Warnungen in der englischen Kirche nicht

unumstritten. Die wirklich wichtige Frage ist jedoch: Wird die Kirche Englands Pawsons Empfehlungen annehmen und umsetzen? Wir werden es sehen.

AUSGLEICHEN DER FAKTEN

Es geht nicht darum, ein überaus düsteres Bild zu zeichnen. Es muss auch gesagt werden, dass Muslime weltweit zum Christentum konvertieren. Zwar bestreiten Muslime immer wieder, dass ein Moslem je vom Islam abfällt, aber dies ist mühelos widerlegbar. Ein Scheich behauptete vor nicht allzu langer Zeit, dass allein in Afrika über sechs Millionen Muslime jährlich zum Christentum konvertieren. Das sind etwa 667 pro Stunde oder sechzehntausend pro Tag. In der Zeit zwischen Januar 2003 und Mitte 2004 sah die Mission des deutschen Evangelisten Reinhardt Bonnke über zehn Millionen Afrikaner, die sich für den Glauben an Jesus Christus entschieden. Zu einem großen Prozentsatz handelte es sich dabei um Muslime. Tatsächlich entscheiden sich Muslime auf der ganzen Welt, Anhänger Jesus zu werden17. Vielfach gehen diesen Entscheidungen geistige Träume oder Visionen voraus18. Ich glaube aus tiefstem Herzen, dass der Mittlere Osten eine Wiederbelebung des Christentums durch Muslime, die sich zu Jesus Christus bekennen wollen, geben wird, wie es bereits eine Wiederbelebung in Lateinamerika, Asien und Afrika gibt. Dies gibt jedoch keinen Grund zu der Annahme, dass der Islam nicht diejenige Religion ist, die sich am schnellsten ausbreitet, was hauptsächlich an der höheren Geburtenrate der Muslime liegt. Sie bekommen einfach mehr Kinder als Christen. Die schnelle der Ausbreitung des Islam liegt also weniger in der Anzahl der Konvertiten als in der höheren Geburtenrate begründet. Es ist jedenfalls unumstritten, dass der Islam eine enorme Ausbreitung zu verzeichnen hat, und die Kirche in der westlichen Welt hat die Bedeutung des Islam lange völlig übersehen.
Nun ist es wichtig zu betonen, dass dasjenige, was die zweitgrößte Religion auf Erden glaubt, uns sehr viel angeht, besonders deshalb, da sie in nicht allzu ferner Zukunft zur größten Religion geworden sein wird.
Man kann sehr wohl davon ausgehen, dass, wenn der Islam das Christentum als größte Weltreligion abzulösen beginnt, die Zahl der Muslime exponentiell wachsen wird. Konversionen am Straßenstand und unter Mitläufern sowie die Verwirrung unter gläubigen Christen werden an der Tagesordnung sein. Wir dürfen die Macht, die ein weltweiter Trend auslöst, nicht unterschätzen.
„Die große Apostasie“, d.h. ein weltweiter Abfall vom christlichen Glauben, ist der Bibel zufolge in der Tat eines der Hauptmerkmale der Letzten Tage. Während der Islam lange Zeit eine eher bescheidene Rolle innehatte und seine Anhänger mit der Frage beschäftigt waren, warum Allah es nur zulassen konnte, dass sie gegenüber dem Christentum ein eher kümmerliches Dasein fristen mussten, so kommt für Christen ebenfalls der Tag, an dem sie sich fragen müssen, wie Gott es zulassen konnte, dass der Islam nun so groß und einflussreich ist. In 15 Jahren könnte es soweit sein, vielleicht früher. Ich hoffe ernsthaft, dass es nicht soweit kommt, aber bisher spricht sehr wenig dagegen. Im Augenblick hat der Trend in Amerika erst begonnen und es ist an der Zeit, sich zu informieren und um auf das gefasst zu sein, was sich als die allergrößte Herausforderung in der Geschichte der Kirche entpuppen wird. Wie ich bereits deutlich gesagt habe: Der Islam ist die Zukunft (obwohl nur eine temporäre), und die Kirche muss sich dieser Realität stellen.
Bruder Andrew, der während der Zeit des kalten Krieges für das Schmuggeln von Bibeln durch den eisernen Vorhang bekannt wurde, fand bereits im Jahre 1994 eine treffende Formulierung für das Phänomen: „Was der Kommunismus für das zwanzigste Jahrhundert war, wird der Islam für die nächsten Einhundert Jahre sein.“19

SCHLUSSFOLGERUNGEN

Vielleicht stimmen Sie mir nunmehr zu, dass es wichtig ist, sich über den Islam zu informieren. Warum jedoch sollten Sie sich insbesondere mit islamischer Eschatologie befassen und versuchen, sie zu verstehen? Das ist eine berechtigte Frage. Erinnern wir uns an die Worte der Bibel und daran, dass Satans primärer Plan für die letzten Tage von jeher der Aufstieg zweier Personen als seine

Hauptinstrumente zur Durchsetzung des Plans gewesen ist: der des Antichristen und des falschen Propheten, um die Bewohner der Erde hinter das Licht zu führen. Wie glauben Sie, sieht Satans Plan hinsichtlich der Einbeziehung der 1,5 Milliarden Muslime aus? Hat es Satan in seiner Vorsehung und Strategie verfehlt, die weltweite Ausbreitung des Islam zu berücksichtigen? Oder hat er sie doch in seine Rechnung eingeplant? Wird der Islam als dritte monotheistische Religion die Verfolgung ebenso durchmachen wie das Juden und Christentum, indem sie sich gemeinsam dem Antichristen widersetzen? Oder wird sich der Islam – die Religion, die sich damit brüstet, jedwede Form des Götzendienstes abzulehnen – widerstandslos einem falschen und teuflischen religiösen Führer unterwerfen? Über die Jahre habe ich den Herrn um Antwort auf diese Fragen gebeten. Mit der Zeit und mit stets tiefergehendem Wissen über den Islam wurden die Antworten immer deutlicher, und ich möchte den Versuch unternehmen, dieses Wissen mit Ihnen zu teilen. Ich bin mir bewusst darüber, dass die folgende Aussage ein „starkes Stück“ ist, aber ich glaube, die in diesem Buch gegebenen Informationen bekräftigen die Tatsache, dass der Islam das primäre
„Transportmittel“ Satans ist, um die Prophezeiungen der Bibel in Bezug auf das politisch, religiöse und militärische System des Antichristen zu erfüllen und mittels dessen die gesamte Welt just vor der Wiederkunft Christi gestürzt werden soll.

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