Uran, Helium und Blei im Zirkon Evolution
Wo ist Gott?

Uran, Helium und Blei im Zirkon - Argument gegen Evolution

In Gesteinsschichten, die angeblich Milliarden Jahre alt sind, kann man Zirkone finden,  die aufgrund ihres Heliumgehalts wahrscheinlich nur 4.000 bis 8.000 Jahre alt sind.

Zirkonkristalle findet man im Granit rund um den Globus. Diese Kristalle enthalten teilweise auch ein wenig Uran, das einem radioaktiven Zerfall unterliegt, bei dem Helium und Blei (beides stabile Stoffe) zurückbleiben.

Aufgrund der heute vorhandenen Heliummenge und der Geschwindigkeit, mit der es stetig entweicht (Diffusionsgeschwindigkeit), kann man das Alter der Kristalle berechnen.

Interessanterweise kann man in Gesteinsschichten, die angeblich Milliarden Jahre alt sind, Zirkone finden, die aufgrund des Heliumgehalts wahrscheinlich lediglich 4000 bis 8000 Jahre alt sind.

Das Uran, das sich teilweise in den Zirkonkristallen befindet, ist ein instabiles Element, das im Laufe der Zeit zu Blei und Helium zerfällt. Während die kleinen Heliumatome den Kristall nach dem Zerfall allmählich verlassen können, bleiben die größeren Uran- und Bleiatome im Kristall gefangen.

Je mehr Uran zu Blei und Helium zerfallen ist, umso älter muss auch der Kristall sein. Indem man das Verhältnis von Uran- zu Bleiatomen vergleicht, kann man Rückschlüsse auf das Alter des Kristalls ziehen. Dabei kommt man sehr oft auf Altersangaben von über einer Milliarde Jahre.

Die Heliumdiffusionsrate

Berücksichtigt man jedoch die Heliummenge, die sich noch immer im Kristall befindet, so kommt man unter Berücksichtigung der Heliummenge, die pro Zeiteinheit aus dem Kristall entweicht (Heliumdiffusionsrate), auf ein Alter von 4000 bis 8000 Jahren (1).

Wenn das Uran stets mit derselben Geschwindigkeit wie heute im Verlauf von einer Milliarde Jahre zerfallen wäre, so hätte das Helium in dieser langen Zeit fortlaufend aus dem Kristall entweichen können, und wir würden heute kaum noch Helium in den Kristallen vorfinden (2).

Der hohe Heliumgehalt ist ein Indiz dafür, dass die Kristalle zeitweise einer starken Strahlung ausgesetzt waren, was zu einem beschleunigten Zerfall geführt hat (3).

Berechtigte Kritik

Leider konnten bis heute erst Proben aus einer einzigen Tiefbohrung verwendet werden, was die weltweite Signifikanz der Ergebnisse infrage stellt. Zudem befindet sich die gewählte Bohrstelle in der Nähe von natürlichen Heliumvorkommen, was Kontamination ermöglichen könnte. In jedem Fall wäre es wünschenswert, dass sich eine oder mehrere staatliche Universitäten der Thematik annehmen würden.

Referenzen

(1) Larry Vardiman, Andrew A. Snelling, Eugene F. Chaffin, Radioisotopes and the age of the Earth, Bd. 2, Institute for Creation Research, El Cajon, CA, 2005, S. 56.

(2) ICR Acts & Facts, Bd. 31. Nr. 10, October 2002.

(3) Don DeYoung, Thousands … not Billions, Challenging an Icon of Evolution, Master Books, 2005.

Quelle: 95 Thesen gegen die Evolution - Wissenschaftliche Kritik am naturalistischen Weltbild - CLV e.V. Bielefeld
Weitere Argumente gegen Evolution
Mikro- und Makroevolution Stammbäume und Stammbüsche Irreduzibel komplexe Systeme
Mutation und Information Evolutionsmechanismen Biodiversität
Symbiose und Verhalten Drosophila melanogaster Junk-DNA
Pseudogene Homeotische Gene Rudimentäre Organe
Biogenetisches Grundgesetz Birkenspanner DDT-resistente Insekten
Antibiotikaresistenz Stasis im Fossilbericht Schnelle Versteinerung
Missing Links Kambrische Explosion Abtragung der Kontinente
Flussdeltas, Meeresküsten, Riffe Ausbruch des Mount St. Helens Moderne Sedimentologie
Unversehrte Schichtgrenzen Polystrate Fossilien Lebende Fossilien
Millionen Jahre alte Artefakte Millionen Jahre alte Mikroben Nusplinger Plattenkalk
Schnell aufsteigende Granitdiapire Vivum ex vivo Miller-Experiment
DNA (Desoxyribonucleinsäure) Polymerchemie Chiralität
Faltung von Proteinen Adressierung von Proteinen Produktion von Proteinen
Zellinterne Kontrollmechanismen Abweichungen in der Radiometrie Accelerator Mass Spectrometer
Uran, Helium und Blei im Zirkon Radioaktiver Zerfall zu Blei Radioaktiver Zerfall Plasma
Uran- Polonium-Strahlungshöfe Helium aus dem Erdinneren Magnetfeld der Erde
Salzberge, Salzgehalt der Meere Nickel im Meerwasser Erdöl, Kohle, versteinertes Holz
Singularität und Inflation Entstehung von Galaxien Entstehung von Sternen
Entstehung von Planeten Planeten- und Mondoberflächen Präzises Planetensystem
Erde-Mond-Distanz Planetare Ringe Kurzperiodische Kometen
Supernova-Überreste Metallizität weit entfernter Objekte Anthropisches Prinzip
Mikrowellen-Hintergrundstrahlung Paradigma der Evolution Naturalistisches Weltbild
Dogma der Evolutionstheorie Evolutionäre Psychologie Zufällige Prozesse
Kausale Evolutionsforschung Homologe Organe Natürliche Vollkommenheit
Teleologie und Planmäßigkeit Sinn des Lebens Unzweckmäßige Schönheit
Intelligente Information Allwissender Sender Mächtiger Sender
Nicht-materieller Sender Widerlegung des Materialismus Widerlegung der Urknalltheorie
Abiogenese und Makroevolution Alte und neue Gottesbeweise Flutberichte
Alter der Menschheit Neandertaler und Australomorphe Menschen- Schimpansen-Genom
Aufrechter Gang Menschliches Auge Inverse Retina
Degenerierung menschliche Sprache Menschliches Bewusstsein Menschliche Kreativität
Gewissen und Ethik Liebe, Freude, Leid und Trauer Jesus Christus
     
       
 Wer oder was ist Gott  Wo ist Gott?  Beweise für Gott  Weg zu Gott
Wer oder was ist Gott Wo ist Gott Beweise für Gott Weg zu Gott
 Zweifel an Gott  Glaube an Gott Hilfestellung  Kontakt
Zweifel an Gott Glaube an Gott Hilfestellung für ein Leben mit Gott Kontakt zu wo ist Gott