Stasis im Fossilbericht Evolution
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Stasis im Fossilbericht - Argument gegen Evolution

Die Stasis (Stillstand) im Fossilbericht indiziert, dass keine neuen Formen und Organe entstehen und dass die Grundtypen  im  Wesentlichen  über  die  gesamte  Erdgeschichte hinweg unverändert geblieben sind.

Als Charles Darwin seine Theorie veröffentlichte, dass alle uns bekannten Lebewesen miteinander verwandt seien, erntete er vonseiten der Paläontologen mehrheitlich Kopfschütteln.

Bereits damals war zu erkennen, dass die notwendigen Übergangsformen zwischen den einzelnen Grundtypen systematisch fehlen. Heute kann man beobachtungsbedingt von Stasis als einem Hauptmerkmal des Fossilberichtes sprechen.

Stasis bedeutet, dass keine neuen Formen und Organe entstehen und die Grundtypen im Wesentlichen über die gesamte Erdgeschichte hinweg unverändert geblieben sind.

Aufgrund des systematischen Fehlens grundlegender gerichteter Veränderungen bei den Fossilien muss die angenommene Höherentwicklung der Lebewesen als Mythos betrachtet werden. In der Entwicklung der meisten fossilen Arten zeigen sich zwei wesentliche Merkmale, die einer langsamen und in kleinen Schritten ablaufenden Entwicklung (Gradualismus) deutlich widersprechen: Stasis und schlagartiges Auftreten neuer Arten.

Stasis

Die meisten Arten zeigen keine zielgerichteten Veränderungen in der Abfolge der geologischen Schichten, in denen sie auftauchen. Vom Zeitpunkt ihrer erstmaligen Erscheinung bis zu ihrem Verschwinden sind nur begrenzte und richtungslose Veränderungen feststellbar.

Schlagartiges Auftreten neuer Arten

Innerhalb der geologischen Zeittafel treten neue Arten in der Regel schlagartig und als »voll entwickelte« Spezies auf. Man hat noch nie Fossilien gefunden, die den Prozess einer allmählichen Umwandlung von einer Art zur anderen dokumentieren (1).

Unter den berühmten Ammoniten sind einige schrittweise Veränderungen nachweisbar. Allerdings haben sich bei diesen Fossilien lediglich die Größe und die Beschaffenheit der Oberfläche verändert (Mikroevolution).

Geschichtliche Hintergründe (2)

»Wir Paläontologen haben gesagt, dass die Geschichte des Lebens (die These vom allmählichen Wandel durch Anpassung) durch die Fossilien untermauert wird, während wir die ganze Zeit über im Grunde wussten, dass dies nicht zutrifft«, gibt der berühmte Paläontologe Niles Eldredge zu bedenken. So hat es sich im Laufe der Zeit zu einem eigentlichen Berufsgeheimnis der Paläontologie entwickelt, dass es diese evolutionären Zwischenformen nicht gibt.

»Es hat den Anschein, dass jede neue Generation einige junge Paläontologen hervorbringt, die darauf erpicht sind, Beispiele evolutionären Wandels in ihren Fossilien zu dokumentieren. Die Veränderungen, nach denen sie gesucht haben, sollen natürlich allmählicher, fortschreitender Art sein. In den meisten Fällen sind ihre Anstrengungen nicht von Erfolg gekrönt – ihre Fossilien scheinen im Grunde unverändert zu bleiben, statt die zu erwartenden evolutionären Formen erkennen zu lassen …«, gibt Eldredge weiter zu bedenken.

Diese außerordentlich hohe Konstanz in den Fossilien sieht für den Paläontologen, der unbedingt Beweise evolutionären Wandels finden will, so aus, als hätte keine Evolution stattgefunden.

Doch weil das Grundkonzept der Evolution als selbstverständlich gilt, wird Stasis gewöhnlich als »für die Ergebnisse irrelevant« betrachtet und die fehlenden fossilen Zwischenformen mit »Lücken im Fossilbericht« erklärt.

Persistierende Arten (3)

Unter persistierenden Arten versteht man Pflanzen- und Tierarten, die während der gesamten geologischen Zeit fast oder völlig unverändert geblieben sind.

Zum Beispiel:

– Viren, Bakterien und Schimmelpilze seit dem Präkambrium

– Schwämme, Schnecken und Quallen seit dem Kambrium

– Moose, Seesterne und Würmer seit dem Ordovizium

– Skorpione und Korallen seit dem Silur

– Haie und Lungenfische seit dem Devon

– Farne und Schaben seit dem Karbon

– Käfer und Libellen seit dem Perm

– Föhren und Palmen seit der Trias

– Krokodile und Schildkröten seit dem Jura

– Enten und Pelikane seit der Kreide

– Ratten und Igel seit dem Paläozän

– Lemuren und Nashörner seit dem Eozän

– Biber, Eichhörnchen und Ameisen seit dem Oligozän

– Kamele und Wölfe seit dem Miozän

– Pferde und Elefanten seit dem Pliozän

Aufgrund des Evolutionsmodells erwartet man, dass sich die Arten in einem ständigen Wandel befinden. Stattdessen werden sie in der Regel in allen geologischen Schichten, in denen sie auftreten, unverändert vorgefunden. Die Querverbindungen zwischen den Arten fehlen komplett.

Referenzen

(1) Stephen Jay Gould, zitiert in Phillip E. Johnson, Darwin im Kreuzverhör, Christliche Literatur-Verbreitung, Bielefeld, S. 66.

(2) Niles Eldredge, zitiert in Phillip E. Johnson, Darwin im Kreuzverhör, Christliche Literatur-Verbreitung, Bielefeld, S. 76-77.

(3) Willem J. Ouweneel, Evolution in der Zeitenwende, Christliche Schriftenverbreitung, Hückeswagen, S. 146.

Quelle: 95 Thesen gegen die Evolution - Wissenschaftliche Kritik am naturalistischen Weltbild - CLV e.V. Bielefeld
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