Präzises Planetensystem Evolution
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Präzises Planetensystem - Argument gegen Evolution

Das Planetensystem, das unsere Sonne umgibt, ist sehr präzise gestaltet. Allerdings führen selbst geringste Veränderungen (wie sie unweigerlich stattfinden) dazu, dass einige Planeten »bereits« nach 10 Millionen Jahren in chaotische Bahnen geraten können.

Das bedeutet, dass sie früher oder später in den Weiten des Universums verloren gehen oder auf die Sonne abstürzen. Dass unser heutiges Sonnensystem seit 4,5 Milliarden Jahren existiert, ist keineswegs gesichert.

Seit Newton 1683 die Gesetzmässigkeiten der Gravitation entdeckt hat, weiss man, dass die Planeten im Sonnensystem sehr stabil in ihren Bahnen laufen. Sie verhalten sich so stabil wie ein Uhrwerk. Hinzu kommt, dass die unterschiedlichen Abstände zur Sonne einer mathematischen Regel folgen (1). Bemerkenswert ist auch, dass sich die Venus in einer retrograden (entgegengesetzten) Eigenrotation befindet, was im Widerspruch zur Staubscheiben-Theorie steht.

Dass die retrograde Eigenrotation durch eine Kollision mit einem Asteroiden oder Meteor entstanden sei, ist sehr unwahrscheinlich, da bei einer solchen Kollision auch die Bahn der Venus beeinflusst worden wäre. Die Tatsache, dass die Bahn der Venus beinahe exakt kreisförmig ist (kleinste Exzentrität aller Planetenbahnen), spricht dagegen.

Längerfristige Stabilität

Zweifel an der längerfristigen Stabilität unseres Sonnensystems sind erst entstanden, als der Computerfachmann Gerald Jay Sussman und der Astrophysiker Jack Wisdom mithilfe eines speziell für solche Berechnungen gebauten Computers nachweisen konnten, dass der Himmelskörper Pluto wegen Störungen durch die Planeten unseres Sonnensystems bereits heute auf einer chaotischen Bahn läuft.

Sussman und Wisdom haben die Bewegungen aller Planeten simuliert und festgestellt, dass sich die kleinen Planeten nach etwa 50 Millionen Jahren in chaotischen Bahnen befinden müssten (2).

Diese Berechnungen hat der französische Theoretiker Jacques Laskar bestätigt, der unabhängig von Sussman und Wisdom 1990 zum fast gleichen Resultat gekommen ist (3) (4).

Die Annahme, dass sich die Planeten unseres Sonnensystems bereits seit 4,5 Milliarden Jahren (dem vermuteten Alter des Sonnensystems) in stabilen Umlaufbahnen befinden, muss daher kritisch betrachtet werden (5).

Referenzen

(1) Henry M. Morris, Men of Science, Men of God, Creation-Life Publishers, San Diego, California, 1982, S. 44-46.

(2) Gerald Jay Sussman und Jack Wisdom, Chaotic Evolution of the Solar System, Science 257, 3. Juli 1992, S. 56-62.

(3) Jacques Laskar, A numerical experiment on the chaotic behaviour of the Solar System, Nature 338, 16. März 1989, S. 237-238.

(4) Jacques Laskar, The chaotic motion of the Solar System: A numerical estimate of the size of the chaotic zones, Icarus 88, Dezember 1990, S. 266-291.

(5) Hansruedi Stutz, Chaos im Sonnensystem, factum Januar 1993, S. 43.

Quelle: 95 Thesen gegen die Evolution - Wissenschaftliche Kritik am naturalistischen Weltbild - CLV e.V. Bielefeld
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