Polymerchemie Evolution
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Polymerchemie - Argument gegen Evolution

Da sich in einer hypothetischen Ursuppe mit Sicherheit auch Wasser befunden hätte, ist es unmöglich, dass sich darin längere Aminosäureketten oder gar komplette Eiweiße (Proteine) gebildet haben könnten.

Dem Chemiker von heute ist es unter großem Aufwand möglich, Aminosäuren herzustellen. Allerdings ist die Bildung langer Ketten, wie sie für den Bau von Lebewesen benötigt werden, nur unter äußerst reinen Bedingungen möglich. Selbst kleinste Verunreinigungen können zum Abbruch einer Kette führen.

Zudem zersetzen sich Aminosäureketten, sobald sie mit Wasser in Berührung kommen.

Da sich in einer hypothetischen Ursuppe mit Sicherheit auch Wasser befunden hätte, ist es unmöglich, dass sich darin Aminosäureketten oder gar komplette Eiweiße (Proteine) gebildet haben könnten.

Ein großes Problem für die Entstehung des Lebens ist die Tatsache, dass Eiweiße aufgrund chemischer Gesetze zerfallen, sobald sie mit Wasser in Verbindung kommen (1) (2).

Erschwerend kommt hinzu, dass auch bei der Entstehung von Proteinen zwangsläufig Wasser mitentsteht, das die Polykondensation stört bzw. die entstandenen Polymere sofort wieder zerstört.

In den lebenden Zellen wird das bei der Proteinproduktion freigesetzte Wasser in einem fein abgestimmten Prozess durch spezielle Enzyme abgeführt!

Kettenbildung mit bifunktionellen Molekülen

Damit sich Moleküle zusammenfügen können, müssen sie wenigstens bifunktionell sein, d. h., sie müssen zwei Verknüpfungsstellen besitzen. Setzt sich ein monofunktionelles Molekül (also ein Molekül mit nur einer Verknüpfungsstelle) an das Kettenende, kann sich kein weiteres Molekül mehr anlagern, und die Kettenbildung bricht ab (3). Nun stellt man sich eine Ursuppe jedoch nicht als das Labor eines Polymerchemikers vor, der über den verschiedenen Prozessen wacht und erst dann durch Zugabe monofunktioneller Moleküle die Ketten bildung gezielt abbricht, wenn die gewollte Kettenlänge erreicht wurde (4).

Das einzige Umfeld, das bekannt ist, in dem sich DNA Stränge bilden, sind die verschiedenen lebenden Zellen. Die Voraussetzung zur Herstellung von Proteinen sind lebende Zellen, die ihrerseits wiederum aus Proteinen bestehen.

Ohne Proteine keine Zellen und ohne Zellen keine Proteine.

Vivum ex vivo – Leben kommt nur von Leben –, dieser Grundsatz wird auch in dieser Hinsicht bestätigt.

Referenzen

(1) J. Sarfati, Origin of life: the polymerization problem, Journal of Creation 12(3), 1998, S. 281-284.

(2) G.B. Johnson und P.H. Raven, Biology, Principles & Explorations, Holt, Reinhart and Winston, Florida, 1998, S. 235.

(3) Bruno Vollmert, Das Molekül und das Leben, Rowohlt, 1985, S. 54-58.

(4) P.H. Raven, Biology, A current bubble hypothesis, WCB/Mc- Graw-Hill, 1999, S. 69.

Quelle: 95 Thesen gegen die Evolution - Wissenschaftliche Kritik am naturalistischen Weltbild - CLV e.V. Bielefeld
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