Kurzperiodische Kometen Evolution
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Kurzperiodische Kometen - Argument gegen Evolution

In unserem Sonnensystem gibt es viel weniger kurzperiodische Kometen, als man in einem Milliarden Jahre alten Planetensystem erwarten würde.

In unserem Sonnensystem gibt es viel weniger kurzperiodische Kometen mit einer Umlaufzeit von 20 bis 200 Jahren (Halley- Typ-Kometen) als solche mit einer Umlaufzeit von weniger als 20 Jahren (Jupiter-Kometen).

Nur 1 % der aufgrund von Berechnungen erwarteten Halley-Typ-Kometen können tatsächlich beobachtet werden.

Das sind viel zu wenig für das Konzept eines Milliarden Jahre alten Sonnensystems, in das fortlaufend neue Kometen eintreten, die dann (ausgehend von langen Perioden) in immer kürzer werdenden Umlaufbahnen die Sonne umkreisen.

Kometen (auch Schweifsterne genannt) sind kleine und unregelmäßig geformte Himmelskörper, die aus gasförmigen und festen Teilchen bestehen. Der eigentliche Körper, der sogenannte Kern, besteht aus Eis (gefrorenes Kohlenmonoxid, Kohlendioxid, Methan, Wassereis) und Staub und wird oft treffend mit einem schmutzigen Schneeball verglichen. Kometen können einen Durchmesser von etwa 1 bis 100 km besitzen.

Sie laufen in sehr exzentrischen Bahnen, die sie sehr nahe an die Sonne heranführen, aber auch wieder weit in den Raum hinausschleudern können. Während sich ein Komet der Sonne nähert, erhitzt er sich und das Eis an der Oberfläche des Kerns geht in den gasförmigen Zustand über. Daraus entwickelt sich der auffällige Schweif.

Bei jedem Umlauf um die Sonne verliert der Komet das Material des Schweifes. Schließlich löst er sich ganz auf. Die kurzperiodischen Kometen haben eine Lebensdauer von 50 000 bis 500 000 Jahren. Somit drängt sich die Frage auf, warum wir in unserem Planetensystem (das angeblich Milliarden Jahre alt sein soll) immer noch so viele kurzperiodische Kometen vorfinden?

Um dieses Problem zu lösen, wird im Allgemeinen eine theoretisch vorhandene Oortsche Wolke vorgeschlagen, aus der angeblich immer wieder neue Kometen nachgeliefert werden sollen.

Die Oortsche Wolke

1950 postulierte der Astronom Jan Hendrik Oort, dass unser Sonnensystem von einer Wolke mit vielen Milliarden kleiner Kometen umgeben sei. Damit hat er einen Vorschlag des Astronomen Ernst Öpik aus dem Jahr 1932 aufgegriffen.

Oort stellt sich vor, dass hin und wieder ein Stern, der an unserem Sonnensystem vorbeifliegt, einen dieser Kometen aus seiner Umlaufbahn wirft und in das Innere unseres Sonnensystems hineinkatapultiert.

Allerdings gibt es

a) keinen einzigen direkten Nachweis der Oortschen Wolke. Ihre Existenz ist reine Theorie. Und wenn es

b) dennoch eine solche Wolke gäbe und von dort tatsächlich hin und wieder ein Komet in das Innere unseres Sonnensystems abgelenkt würde, so ist es dennoch höchst unwahrscheinlich, dass dieser direkt in eine kurzperiodische Umlaufbahn eintreten kann.

Das Fadingproblem (1) Die Gravitation der grossen Planeten sorgt dafür, dass die Bahnen von neu eintretenden langperiodischen Kometen (mit einer Umlaufzeit von mehr als 200 Jahren) so stark verändert werden, dass sie nach dem ersten Durchgang entweder für immer aus dem Sonnensystem geschleudert oder auf wesentlich engere Bahnen gebracht werden.

Wenn nun seit Hunderttausenden von Jahren fortlaufend neue langperiodische Kometen erscheinen würden, so wäre zu erwarten, dass es sehr viele Halley-Typ-Kometen gäbe. Doch es werden nur sehr wenig Halley-Typ-Kometen beobachtet.

Prograde und retrograde Kometen (2)

Auch der große Unterschied in der Häufigkeit verschiedener Kometentypen kann nicht befriedigend erklärt werden. Zum Beispiel stimmt die Häufigkeit von prograden (rechtläufigen) und retrograden (rückläufigen) Kometen nicht mit naheliegenden Berechnungen überein. Prograde Kometen bewegen sich auf Bahnen im Uhrzeigersinn um die Sonne, retrograde Kometen gegen den Uhrzeigersinn.

Das Verhältnis bei den beobachteten langperiodischen Kometen liegt ziemlich genau bei 50 : 50. Dynamische Berechnungen zeigen, dass prograde Kometen eine wesentlich höhere Chance haben, durch die großen Planeten aus dem Sonnensystem geschleudert zu werden.

Daher wäre zu erwarten, dass es ungefähr doppelt so viele retrograde wie prograde Kometen gibt. Dennoch findet man ein Verhältnis von 50 : 50 vor. Das deutet darauf hin, dass die prograden Kometen erst wenige Tausend Jahre der »Gefahr« ausgesetzt sind, aus unserem Sonnensystem geworfen zu werden.

Referenzen

(1) Peter Korevaar, Die rätselhafte Oortsche Wolke, Studium Integrale 2002/9, S. 79-82.

(2) Paul A. Wiegert, The evolution of long-period comets, Dissertation, University of Toronto, 1996.

Quelle: 95 Thesen gegen die Evolution - Wissenschaftliche Kritik am naturalistischen Weltbild - CLV e.V. Bielefeld
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