Kambrische Explosion Evolution
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Kambrische Explosion - Argument gegen Evolution

Die sogenannte Kambrische Explosion (gleichzeitiges Auftreten der meisten Stämme  im  Kambrium) spricht gegen die Theorie, dass die Lebewesen gemeinsame Vorfahren haben.

In den Erdschichten, die älter sind als das sogenannte Kambrium (das angeblich vor 488 bis 542 Millionen Jahren stattfand), findet man ausschließlich Mikrofossilien. Im Kambrium selbst tauchen dann plötzlich hoch differenzierte Lebewesen auf.

Die Annahme, dass einzellige und mehrzellige Lebewesen oder Pflanzen und Tiere gemeinsame Vorfahren haben, wird durch den Fossilbericht nicht gestützt, sondern massiv infrage gestellt.

Diese Problematik ist allgemein bekannt. Weil die höheren Lebewesen »explosionsartig« und ohne Vorläufer (!) auftreten, spricht man in Fachkreisen von der »Kambrischen Explosion«

Die untersten Erdschichten, die eindeutig Fossilien enthalten, nennt man Kambrium. Mit der Bezeichnung Kambrische Explosion meint man das plötzliche Auftreten von vielen neuen Bauplänen vor angeblich etwa 530 Millionen Jahren (1).

Nun ist es so, dass 87 % aller Stämme (Pflanzen und Tiere), die in höher gelegen Schichten vorkommen, auch im Kambrium bereits vorkommen. Nur die Wirbeltiere und die Mooskorallen sowie die Insekten treten erst in höheren Erdschichten (dem Ordovizium bzw. Devon) auf. In den Erdschichten, die älter sind als das Kambrium, kommt jedoch kaum ein unbestritten höheres Fossil vor. Somit gibt es keinen einzigen fossilen Hinweis darauf, dass die Lebewesen, die in der Kambrischen Explosion erschienen sind, gemeinsame Vorfahren haben.

Innerhalb der (gemäß Evolutionstheorie) enorm kurzen Zeit von angeblich 5 bis 10 Millionen Jahren sollen mindestens 19 bis 35 neue Stämme (von total 40) zum ersten Mal auf der Erde aufgetreten sein (2) (3).

Viele neue Unterstämme (total 32 bis 48 von insgesamt 56) und Klassen von Tieren sind ebenfalls in diesen Schichten neu aufgetreten. Alle Repräsentanten dieser Stämme haben wichtige morphologische Eigenheiten. Die gemäß Evolutionstheorie erwarteten morphologischen Vorfahren im früheren Vendium oder in der präkambrischen Fauna fehlen in fast allen Fällen (4).

Neuere Entdeckungen und Analysen zeigen, dass diese morphologischen Lücken nicht einfach auf eine unvollständige Fossilgeschichte zurückzuführen sind (5).

Weil man voraussetzt, dass die Fossilgeschichte einigermaßen zuverlässig ist, diskutiert man, ob diese Beobachtung mit der strikt monophyletischen (einen einzigen Stammbaum umfassenden) Sicht der Evolution übereinstimmt (6).

Schneller oder langsamer »Zünder«

Diejenigen, die meinen, die Fossilien böten ein zuverlässigeres Bild vom Auftreten der sogenannten Metazoen, tendieren zur Auffassung, dass diese Tiere relativ schnell entstanden seien – dass also die Kambrische Explosion einen sogenannten »schnellen Zünder« gehabt habe (7).

Einige (8), aber nicht alle (9), die denken, dass die molekularen Stammesgeschichten zuverlässigere Verzweigungszeiten der präkambrischen Vorfahren liefern, glauben, dass die kambrischen Tiere sich über eine sehr lange Zeitperiode entwickelten und die Kambrische Explosion daher einen »langsamen Zünder« hatte.

Zum Kernproblem der Kambrischen Explosion äußert sich Ernst Mayr, der 2005 verstorbene Hauptvertreter der modernen synthetischen Evolutionstheorie, folgendermaßen (10):

»Fast alle […] Stämme tauchen am Ende des Präkambriums und zu Beginn des Kambriums, das heißt vor etwa 565 bis 530 Millionen Jahren, bereits in voll ausgeprägter Form auf. Man hat keine Fossilien gefunden, die zwischen ihnen stehen, und auch heute gibt es keine solchen Zwischenformen. Die Stämme scheinen also durch unüberbrückbare Lücken getrennt zu sein.«

Referenzen

(1) Junker und Scherer, Evolution, ein kritisches Lehrbuch, Weyel, 2006, S. 227.

(2) Ernst Meyer et al., DNA and the origin of life: information, specification and explanation, in J.A. Campbell und S.C. Meyer, Darwinism, Design and Public Education, Michigan State University Press, 2003, S. 223-285, http://www.discovery.org/scripts/ viewDB/index.php?command=view&id=2177.

(3) S.A. Bowring, J.P. Grotzinger, C.E. Isachsen, A.H. Knoll, S.M. Pelechaty und P. Kolosov, Calibrating rates of early Cambrian evolution, Science 261, 3. September 1993, S. 1293-1298.

(4) G.L.G. Miklos, Emergence of organizational complexities during metazoan evolution: perspectives from molecular biology, palaeontology and neo-Darwinism, Mem. Ass. Australas. Palaeontols 15, 1993, S. 7-41.

(5) M. Foote, Sampling, taxonomic description and our evolving knowledge of morphological diversity, Paleobiology 23, 1997, S. 181-206.

(6) Simon Conway Morris, The question of metazoan monophyly and the fossil record, Progress in Molecular and Subcellular Biology 21, 1998, S. 1-9.

(7) Simon Conway Morris, Cambrian »explosion« of metazoans and molecular biology: would Darwin be satisfied?, International Journal of Developmental Biology 47, 2003, S. 505-515.

(8) Gregory A. Wray, Jeffrey S. Levinton und Leo H. Shapiro, Molecular Evidence for Deep Precambrian Divergences Among Metazoan Phyla, Science 274, 25. Oktober 1996, S. 568-573.

(9) Francisco José Ayala, Andrey Rzhetsky und Francisco J. Ayala, Origin of the metazoan phyla: molecular clocks confirm paleontological estimates, Proc Natl Acad Sci USA 95, 20. Januar 1998, S. 606-611.

(10) Ernst Mayr, Das ist Evolution, 3. A., München, 2003, S. 74.

Quelle: 95 Thesen gegen die Evolution - Wissenschaftliche Kritik am naturalistischen Weltbild - CLV e.V. Bielefeld
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