Erde-Mond-Distanz Evolution
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Erde-Mond-Distanz - Argument gegen Evolution

Ein 4,5 Milliarden Jahre altes Sonnensystem ist schwer denkbar, da einige Planeten  »bereits« nach 10 Millionen Jahren in chaotische Bahnen geraten können.

Der Mond umkreist die Erde und verursacht mit seiner Anziehungskraft Ebbe und Flut in den Weltmeeren. Dabei werden gewaltige Wassermassen hin- und hergeschoben, und dazu braucht es Energie.

Der Mond liefert Energie, indem er sich jedes Jahr um 3,8 cm von der Erde entfernt. Die Erde liefert Energie, indem sie sich nach 100 Jahren um 0,0016 Sekunden pro Tag langsamer dreht.

Selbst wenn sich die Erde und der Mond anfänglich berührt hätten, könnte dieser Prozess dennoch erst seit maximal 1,3 Milliarden Jahren ablaufen. Zu kurz für ein angeblich 4,6 Milliarden Jahre altes Erde-Mond- System.

Vor mehr als einem Jahrhundert entdeckte der Astronom George Darwin, Sohn von Charles Darwin, dass sich der Mond in einer Spirale langsam von der Erde entfernt.

Der Grund dafür liegt in der gegenseitigen Gezeitenwirkung von Erde und Mond:

Der Erdentag wird um 0,0016 Sekunden pro Jahrhundert länger, und der Mond entfernt sich jedes Jahr um 3,8 cm von der Erde.

Diese an sich geringen Werte können über lange Zeiträume nicht vernachlässigt werden. Interessant dabei ist, dass die Gezeitenwirkung eine sehr steile Funktion der Erde-Mond- Distanz aufweist. Daher müssten in der Vergangenheit, als der Mond noch näher bei der Erde war, die Veränderungen wesentlich größer gewesen sein als heute (1).

Berechnet man die Zeit, die der Mond gebraucht hätte, um den heutigen Abstand zur zu erreichen, könnte es maximal 1,3 Milliarden Jahre her sein, seit der Mond die Erde umkreist (2).

Vor 1,3 Milliarden Jahren hätte er theoretisch Kontakt mit der Erde gehabt. Und vor einer Milliarde Jahren wäre er der Erde immer noch so nahe gewesen, dass er ungeheuer hohe Gezeiten ausgelöst hätte. Die Wirkung dieser Gezeiten müsste in den geologischen Formationen sichtbar sein, ist es aber nicht.

Stabilisierung der Erdachse

Der Mond nimmt mit seiner Gezeitenwirkung Einfluss auf die Weltmeere, trägt aber auch zur Stabilisierung der Erdachse bei. Jacques Laskar fand heraus, dass die Erdachse um bis zu 80 Grad schwanken könnte, wenn nicht der Mond durch seine verhältnismäßig große Masse bei seinem Umlauf um die Erde deren Rotationsachse stabilisieren würde.

Die Schräglage der Erdachse scheint mit 23,3 Grad recht stabil zu sein. Sehr wahrscheinlich hat es hiervon in der Vergangenheit kaum größere Abweichungen als 1,3 Grad gegeben.

Referenzen

(1) Danny R. Faulkner, The current state of creation Astronomy, Proceedings of the Fourth International Conference on Creationism, 1998, S. 208.

(2) Don B. DeYoung, The Earth-Moon System, Proceedings of the Second International Conference on Creationism, 1990, Pittsburgh, USA, S. 81.

Quelle: 95 Thesen gegen die Evolution - Wissenschaftliche Kritik am naturalistischen Weltbild - CLV e.V. Bielefeld
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