Dogma der Evolutionstheorie Evolution
Wo ist Gott?

Dogma der Evolutionstheorie - Argument gegen Evolution

Die Evolutionstheorie ist philosophischen Ursprungs (Aufklärung, Rationalismus,  Naturalismus) und ihrem Wesen nach ein religiöses Dogma mit einem wissenschaftlichen Anstrich.

Im Denken vieler Wissenschaftler ist Wissenschaft nichts anderes als angewandter Naturalismus, oder mit den Worten Steven Weinbergs:

»Die Wissenschaft – ganz gleich welcher Art – kann nur dann vorankommen, wenn sie annimmt, dass es keinen göttlichen Eingriff gibt, und erkennt, wie weit man mit dieser Annahme kommen kann.«

Aber:

Die Existenz Gottes kann naturwissenschaftlich nicht ausgeschlossen werden.

Und: Wenn Gott dennoch existiert, so wird die Wissenschaft – ganz gleich welcher Art – nur dann vorankommen, wenn sie ihn in ihre Überlegungen mit einbezieht.

Wie wir aus dem einleitenden Zitat von Steven Weinberg (1) ersehen, arbeiten viele Wissenschaftler unter der nicht beweisbaren Grundannahme, dass es in der Natur keinen göttlichen Eingriff gibt. Jedoch dürften in der Wissenschaft prinzipiell keine dogmatischen Voraussetzungen gemacht werden. Wissenschaft muss bedeuten, die Wahrheit zu finden, egal, mit welchen Mitteln, und unabhängig davon, was sie beinhaltet.

Trotz vieler entsprechender Versuche muss klar festgestellt werden, dass die Existenz Gottes nicht widerlegt werden kann. Im Weiteren gilt der Grundsatz, dass es kein voraussetzungsloses Wissen gibt und unserer Erkenntnismöglichkeit Grenzen gesetzt sind (siehe z. B. Gödelsche Unvollständigkeitssätze, Heisenbergsche Unschärferelation).

Karl Popper beschreibt diesen Umstand folgendermaßen:

»Sicheres Wissen ist uns versagt. Unser Wissen ist ein kritisches Raten, ein Netz von Hypothesen, ein Gewebe von Vermutungen … Und unser Raten ist geleitet von dem unwissenschaftlichen, metaphysischen (!) Glauben, dass es Gesetzmäßigkeiten gibt, die wir entschleiern und entdecken können« (2).

Zur Geschichte der Evolutionstheorie

Der Evolutionsgedanke ist nichts Neues. Bereits Jahrhunderte vor Christus gab es Vorstellungen, dass sich das Leben entwickelt hätte und die Lebewesen voneinander abstammen würden.

So vertrat z. B. Anaximander von Milet (610–547 v. Chr.) die Vorstellung, dass fischähnliche Wesen aus den Gewässern sich in Tiere und Menschen verwandelt hätten. Den Durchbruch des Evolutionsgedankens und seine Akzeptanz sowie gesellschaftliche Etablierung haben philosophische Strömungen im 18. Jahrhundert ermöglicht.

Als der Rationalismus am Ende des 17. Jahrhunderts die menschliche Vernunft zur letzten Instanz erhob und der Materialismus die Materie als das einzig Reale verabsolutierte, konnte sich die philosophische Denkrichtung des Naturalismus bestens entfalten.

Der Naturalismus anerkennt keine Existenz außerhalb der sichtbaren Welt. Der DUDEN beschreibt den Naturalismus als »eine philosophische, religiöse Weltanschauung, nach der alles aus der Natur und diese allein aus sich selbst erklärbar ist« (3).

Der Philosoph Wilfrid Sellars schreibt:

»Wenn es um die Beschreibung und Erklärung der Welt geht, sind die Naturwissenschaften das Maß aller Dinge« (4).

Die logische Folgerung dieser Weltanschauung ist unweigerlich eine Art Entwicklungslehre, denn alle übernatürlichen Begebenheiten werden geleugnet.

Doch: Letztlich haben nicht die Erkenntnisse der Naturwissenschaft dazu geführt, eine übernatürliche Instanz auszuschließen. Vielmehr wurden sie durch die Philosophie des Naturalismus von vornherein ausgeklammert.

Der Jesuit und Paläontologe Pierre Teilhard de Chardin schreibt, dass die Evolution ein »allgemeingültiges Postulat ist, vor dem sich alle Theorien, alle Hypothesen und alle Systeme künftig beugen und dem sie genügen müssen, um als vorstellbar und wahr gelten zu können. Die Evolution ist ein Licht, das alle Tatsachen erhellt, eine Bahn, der alle Gedankengänge folgen müssen …« (5).

Der Evolutionist und Nobelpreisträger Konrad Lorenz glaubt, dass es »ausschließlich an nichtrationalen, affektbesetzten Widerständen liegt, wenn es heute noch gebildete Leute gibt, die nicht an die Abstammungslehre glauben« (6).

Der Zoologe D.M.S. Watson bringt es auf den Punkt, wenn er sagt, dass die Evolution akzeptiert würde, »nicht weil man etwas Derartiges beobachtet hätte, oder weil man sie durch eine logisch zusammenhängende Beweiskette als richtig beweisen konnte, sondern weil die einzige Alternative dazu, der Schöpfungsakt Gottes, einfach undenkbar ist« (7).

Referenzen

(1) Steven Weinberg, Dreams of a final Theory, Vintage, 1994.

(2) Karl R. Popper, Logik der Forschung, zitiert in Volker Kessler, »Ist die Existenz Gottes beweisbar?«, S. 84.

(3) Das Fremdwörterbuch, DUDEN, 2005.

(4) Wilfrid Sellars, Science, Perception and Reality, Routledge and Kegan Paul, London, 1963, S. 173.

(5) Marie-Joseph Pierre Teilhard de Chardin, The Phenomenon of Man, 1959, deutsche Ausgabe: Der Mensch im Kosmos, C.H. Beck, München, 1959.

(6) Konrad Lorenz, zitiert aus Hoimar v. Ditfurth, Evolution, Hoffmann und Campe, 1975, S. 13.

(7) D.M.S. Watson, Nature 123, 29. Juni 1929, S. 233.

Quelle: 95 Thesen gegen die Evolution - Wissenschaftliche Kritik am naturalistischen Weltbild - CLV e.V. Bielefeld
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