DNA (Desoxyribonucleinsäure) Evolution
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DNA (Desoxyribonucleinsäure) - Argument gegen Evolution

Laborexperimente zeigen, dass eine zufällige Entstehung der DNA unter Ursuppenbedingungen und ohne hilfreiche Matrix (wie sie eine lebende Zelle bietet) nicht möglich ist.

1953 gelang es Francis Crick und James Watson, auf der Basis der Röntgenbeugungsdaten von Rosalind Franklin und Maurice Wilkins ein Modell der dreidimensionalen Struktur der Erbsubstanz herzuleiten.

Seit dieser Entdeckung ist klar, dass ohne DNA kein Leben möglich ist. Auf der anderen Seite bedeutet das aber auch Folgendes:

Wenn die Proteine nicht vorher entstanden sein sollten – worüber heute größtenteils Einigkeit herrscht –, muss die DNA zufällig unter Ursuppenbedingungen ohne hilfreiche Matrix entstanden sein. Laborexperimente zeigen ernüchternde Ergebnisse: Ein solches Szenario ist unmöglich.

Chemisch betrachtet ist die DNA nichts anderes als ein sehr langes Kettenmolekül (Polymer), das aus drei verschiedenen Typen von Bausteinen besteht: Zuckerbausteine, Stickstoffbasen (Nucleobasen) und Phosphor. Nun gibt es bereits bei der Entstehung dieser Bausteine diverse Probleme.

Die DNA enthält einen ganz bestimmten Zucker, den man D-Ribose nennt.

Die Hauptprobleme in der chemischen Evolution dieser Verbindung bestehen in ihrer kurzen Halbwertszeit von nur 44 Jahren (was für geologische Maßstäbe viel zu kurz ist) und ihrer einzigartigen dreidimensionalen Struktur.

In Ursuppenexperimenten konnten zwei der vier notwendigen Stickstoffbasen mit sehr geringer Ausbeute (0,5 % für Adenin bzw. 0,1 % für Guanin) hergestellt werden. Cytosin und Uracil waren nicht zugänglich. Zudem wäre auch deren Lebensdauer viel zu kurz. Dass alle zum Bau einer DNA notwendigen Substanzen in gereinigter Form gleichzeitig aufeinandertreffen, wäre selbst in einer viele Milliarden Jahre dauernden Erdgeschichte nicht vorstellbar.

Ein weiterer Bestandteil des DNA-Gerüstes besteht aus Phosphorsäure. Phosphor ist zwar auf der Erde vorhanden, allerdings nur in Form von schwer löslichen Mineralien (Apatit und Phosphorit). In dieser Form könnte Phosphor unmöglich an der Reaktion zur Bildung eines DNA-Kettenmoleküls teilnehmen.

Fazit

Weder der Zuckerbaustein noch die vier Stickstoffbasen oder die Phosphorsäure konnten unter natürlichen Bedingungen in einer für die DNA-Herstellung sinnvollen Form von selbst entstehen (1).

Die weitergehende Frage nach der Möglichkeit zur Synthese eines DNA-Kettenmoleküls aus diesen Bausteinen ist darum völlig überflüssig. Zudem zeigen Erkenntnisse aus der Polymerchemie, dass eine DNA ohne hilfreiche Matrix (wie sie eben eine Zelle bietet) unmöglich spontan entstehen kann, selbst wenn alle Bausteine vorhanden wären.

Referenz

(1) Junker und Scherer, Evolution, ein kritisches Lehrbuch, Weyel, 2006, S. 104-114.

Quelle: 95 Thesen gegen die Evolution - Wissenschaftliche Kritik am naturalistischen Weltbild - CLV e.V. Bielefeld
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