Alter der Menschheit Evolution
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Alter der Menschheit - Argument gegen Evolution

Die Hinterlassenschaften (vor allem Steinwerkzeuge) unserer Vorfahren erlauben höchstens einige Tausend Jahre menschlicher Vorgeschichte.

Die meisten Fachleute glauben, dass es seit etwa zwei Millionen Jahren Menschen gibt. Allerdings müsste dann das Bevölkerungswachstum bis in die Neuzeit hinein praktisch bei null gewesen sein. Verglichen mit heutigen ähnlichen Kulturen ist dieses Szenario völlig unrealistisch.

Folgendes kommt hinzu:

Analysiert man die Hinterlassenschaften der Steinzeitmenschen, so gelangt man zu dem Schluss, dass sie trotz guter Ernährung nie zu Millionen-Völkern geworden sind.

Die heute verfügbaren empirischen Daten aus Demografie und Mengenabschätzungen von Hinterlassenschaften des Menschen erlauben höchstens einige Tausend Jahre menschlicher Vorgeschichte. Sechs Aspekte, die gegen ein Menschheitsalter von zwei Millionen Jahren sprechen:

1) das fehlende Bevölkerungswachstum

2) die kulturell-technische Stagnation

3) die geringen Hinterlassenschaften an Steinwerkzeugen

4) die geringe Siedlungsstabilität und die relativ wenigen Siedlungsplätze

5) die kurzen Höhlenbegehungen

6) die fehlenden Gräber

1. Das fehlende Bevölkerungswachstum

Wenn man schlechte bis katastrophale Lebensbedingungen für den Frühmenschen annimmt, kommt man bei einem geringen jährlichen Bevölkerungswachstum von 0,1 % bereits nach 15 000 Jahren auf 8 Millionen Steinzeitmenschen.

Die Erdbevölkerung müsste selbst unter ungünstigsten Bedingungen nach spätestens 23 000 Jahren etwa gleich groß wie heute geworden sein. Aufgrund ihrer Hinterlassenschaften wissen wir, dass die Lebensverhältnisse (Ernährungssituation und Gesundheitszustand) meistens recht gut waren, sodass man von einem noch schnelleren Bevölkerungswachstum ausgehen müsste (1).

2. Die kulturell-technische Stagnation

Die kulturell-technische Entwicklung stagnierte während der gesamten Steinzeit (Paläolithikum) nahezu vollständig. Als Ursache wird eine angebliche geistige Unterentwicklung des Frühmenschen angegeben.

Doch die archäologischen Hinterlassenschaften sprechen eine andere Sprache. Sie weisen sowohl beim Neandertaler als auch beim Homo erectus auf Fähigkeiten und Verhaltensweisen hin, die denen des modernen Menschen nicht nachstehen (2) (3).

Der Archäologe Robin Dennell schreibt von einer bemerkenswerten Tiefe der Planung, raffiniertem Design und geduldigem Holzschnitzen, das bei der Herstellung von Waffen an den Tag gelegt wurde (4).

All das wurde bisher nur dem modernen Menschen zugeschrieben.

3. Die geringen Hinterlassenschaften an Steinwerkzeugen

Das Alter der Überreste der frühesten echten Menschen wird im konventionellen Rahmen auf etwa zwei Millionen Jahre geschätzt. Man geht davon aus, dass sie bis vor 10 000 Jahren als Wildbeuter in einer Steinzeitkultur gelebt haben. Trotzdem sind zahlenmäßig kaum nennenswerte Hinterlassenschaften bekannt.

Das ist insbesondere in Bezug auf die Steinwerkzeuge verwunderlich, da diese die Zeit relativ gut überdauern. Zählt man die gefundenen Werkzeuge und vergleicht sie mit den Mengen, die heutige Wildbeuter herstellen, dann sind es viel zu wenige.

Selbst wenn man annimmt, dass beispielsweise in Deutschland über einen Zeitraum von 800 000 Jahren lediglich 1000 Personen (!) gelebt haben, müssten bereits viele Milliarden Steinwerkzeuge zu finden sein. Realistischerweise müsste man da von ausgehen, dass es zumindest phasenweise einige Millionen Menschen in Europa gegeben hat. Im Vergleich zu den Billionen Steinwerkzeugen, die sie uns hinterlassen haben müssten, kann nur ein viel zu winziger Teil nachgewiesen werden (5).

4. Die geringe Siedlungsstabilität und die relativ wenigen Siedlungsplätze

Die Zahl der Siedlungsplätze der Steinzeitmenschen ist ebenfalls viel zu klein. Als Beispiel mag die Situation in Böhmen während des Magdaléniens (vor angeblich 11 500 bis 15 000 Jahren) dienen.

Man schätzt, dass damals etwa 350 Menschen in 14 Gruppen verteilt waren. Sie verlegten ihre Lager mehrmals im Jahr. Während einer Zeitspanne von 3500 Jahren müssten allein bereits diese 14 Gruppen 87 500 bis 245 000 Plätze hinterlassen haben. Gefunden hat man bisher nur 15.

Auch wenn nur ein kleiner Teil der Siedlungsplätze die Zeiten überdauert hat, ist diese Zahl viel zu gering für den zugehörigen Zeitraum. Hinzu kommt die äußerst unrealistische Annahme, dass eine Zahl von 350 Menschen mehr als 3500 Jahre überleben konnte, ohne sich zu vergrößern (6).

5. Die kurzen Höhlenbegehungen

Im Gegensatz zu dem, was man vermuten würde, waren die jeweiligen Höhlenbegehungen nur von kurzer Dauer.

Das geht auch aus den wenigen Hinterlassenschaften in den Höhlen Südwestdeutschlands hervor. So existieren zum Beispiel im Eselsburger Tal drei Fundstellen aus einer angeblich 25 000-jährigen Zeitperiode, die nur wenige Male kurze Zeit besiedelt wurden. Wenn die Menschheit über mehr als eine Million Jahre zumindest teilweise in Höhlen gelebt hätte und sich dabei auch nur minimal vermehrt hätte, müsste man davon ausgehen, dass sehr viele Höhlen über Tausende von Jahren bewohnt worden wären (7).

6. Die fehlenden Gräber

Selbst wenn man von einer minimalen Bevölkerungsdichte von nur drei Einwohnern pro km2 ausgeht, ergibt das für einen Zeitraum von 1,5 Millionen Jahren 0,15 Gräber pro m2 (also alle 2,6 m ein Grab).

Natürlich wurde nicht für jeden Menschen ein einzelnes Grab ausgehoben. Dennoch müssten die Kontinente geradezu mit Gräbern übersät sein, wenn die Geschichte der Menschheit tatsächlich zwei Millionen Jahre gedauert hätte.

Referenzen

(1) Michael Brandt, Wie alt ist die Menschheit?, Hänssler-Verlag, 2006, S. 67-86.

(2) Hartmut Thieme in einem Interview in Spektrum der Wissenschaften, Oktober 2004, S. 48-50, Jagdwaffen und -strategien des Homo erectus.

(3) Junker und Scherer, Evolution, ein kritisches Lehrbuch, 2006, S. 283-286.

(4) Robin Dennell, The world´s oldest spears, Nature 385, 27. Februar 1997, S. 767-768.

(5) Michael Brandt, Wie alt ist die Menschheit?, Hänssler-Verlag, 2006, S. 95-123.

(6) Ref. (4), S. 125-129.

(7) Ref. (4), S. 137-140.

Quelle: 95 Thesen gegen die Evolution - Wissenschaftliche Kritik am naturalistischen Weltbild - CLV e.V. Bielefeld
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